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Biathlon-Team feiert mit Maske„Dann werden die Kritiker relativ schnell leise“

Franziska Preuß mit Gesichtsmaske.

Franziska Preuß trägt auch nach der Corona-Pandemie regelmäßig eine Maske.

Masken sind dieser Tage der treue Begleiter der deutschen Biathleten.

Die erste Medaille bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina hat das deutsche Biathlon-Team schon sicher.

Doch einige Fans reagieren nach der Bronze-Party irritiert. Der Grund: die von der Corona-Pandemie bekannten Masken im Gesicht der deutschen Stars, die auch auf Videos von den Feierlichkeiten zu sehen sind.

„Dann kann ich mir die Olympischen Spiele schön in die Haare schmieren“

Sie ist dieser Tage der treue Begleiter der deutschen Biathleten. Ob bei einer Mannschaftsbesprechung vor dem Wettkampf oder den Feierlichkeiten im Hotel nach Bronze in der Mixed-Staffel, die schützende Maske darf dabei nicht fehlen.

„Im Hygienekonzept bei uns im Team ist es oberste Priorität, dass jeder gesund durchkommt“, sagte Gesamtweltcupsiegerin Franziska Preuß in der ARD: „Wir sind überzeugt, dass wir gesund durchkommen. Und wenn man dafür Masken tragen muss, ist das nicht so schlimm.“

Vor allem die Bayerin war in der Vergangenheit immer wieder von Krankheiten ausgebremst worden. Bei ihren letzten Winterspielen hat sie nun große Ziele, Preuß will unbedingt noch eine Einzelmedaille gewinnen. Da darf die Gesundheit keinen Strich durch die Rechnung machen.

Und damit ist Preuß alles andere als allein. „Man sieht, dass es jedes Team macht, das viel erreichen will“, sagte Preuß’ Teamkollege David Zobel. Masken sind im Umfeld des olympischen Biathlonstadions in Südtirol mehr die Regel als die Ausnahme.

Der Deutsche Skiverband (DSV) arbeitet seit der Corona-Krise 2020 mit einem strengen Hygienekonzept, das verhindern soll, dass sich Infektionen im ganzen Team ausbreiten. Für die Sportlerinnen und Sportler ist das Tragen von Masken längst Alltag geworden und stellt keinerlei Problem dar, zumal niemand daran zweifelt, dass diese Maßnahme hilfreich ist, um im Winter gesund zu bleiben. Im Netz gibt es trotzdem immer wieder irritierte Reaktionen und Fragen zu den Masken.

„Wenn ich jetzt irgendetwas habe, einen Schnupfen oder einen Husten, dann kann ich mir die Olympischen Spiele schön in die Haare schmieren“, sagte Zobel, der am Dienstag (13.30 Uhr/ZDF und Eurosport) als einer von vier Athleten des Deutschen Skiverbandes (DSV) im Einzel über 20 Kilometer an den Start gehen wird: „Und von dem her ist das ein Konsens, den wir im ganzen Team getroffen haben.“

Als Beispiel nannte Zobel den Norovirus-Ausbruch bei den finnischen Eishockey-Frauen. Weil ein Großteil des Teams von der Durchfallerkrankung betroffen war, musste das für den vergangenen Donnerstag geplante Duell gegen Kanada um eine Woche verlegt werden. „Dann werden die ganzen Maskenkritiker relativ schnell leise“, sagte der 29-Jährige. (sid/dpa)

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