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„Wer ist diese Bulgarin?“Deutsche Gegnerin kennt Medaillen-Gewinnerin nicht

Lora Hristova raste so sensationell zu Olympia-Bronze, dass einige geschlagene Gegnerinnen nicht mal wussten, wer sie überhaupt ist. Darunter war auch Franziska Preuß.

Diese faustdicke Olympia-Überraschung hatte selbst so manche Medaillen-Kandidatin überhaupt nicht auf dem Schirm! Vollkommen unerwartet hat sich die Bulgarin Lora Hristova (22) über die 15 Kilometer im Einzel die Bronzemedaille gesichert.

Die Außenseiterin düpierte dadurch auch die deutschen Starterinnen, etwa Vanessa Voigt (28) auf Rang vier und die zehntplatzierte Franziska Preuß (31). Für Preuß wurde es in der Kabine dann aber noch unangenehmer.

Lora Hristova rast sensationell zu Olympia-Bronze

Über den kuriosen Moment berichtete Preuß anschließend selbst: „Ich habe gerade in der Umkleide rumgefragt: ,Wer ist eigentlich diese Bulgarin?‘“ Direkt von der Bronze-Gewinnerin selbst kam die prompte Reaktion: „Das bin ich.“

Der Moment sei unangenehm gewesen, sie habe die Erkenntnis aber immerhin nutzen können, um ihrer Gegnerin fair gratulieren zu können. Immerhin: Die Bronze-Gewinnerin aus der Mixed-Staffel vom Sonntag ist nicht die Einzige, die Hristova so gar nicht auf dem Zettel hatte.

Die 22-Jährige rangiert im Gesamtweltcup lediglich auf Platz 73 und schaffte es in der laufenden Saison bisher kein einziges Mal in die Top 20. Kein Wunder, dass sie nicht einmal zum erweiterten Kreis der Medaillen-Kandidatinnen zählte. Ihre bis dato beste Platzierung war ein 13. Rang bei der Weltmeisterschaft 2025. Das berichtet „Bild“.

Die 22-jährige Hristova sah die witzige Situation locker und mit einem Lachen. Sie berichtete bei der anschließenden Medienrunde: „Ich habe gehört, wie sie miteinander gesprochen und sich gefragt haben, wer das bulgarische Mädchen ist. Mein erster Gedanke war: ,Oh, okay, das bin ich. Das ist leicht zu beantworten.‘“

Bei der Olympia-Siegerehrung zeigt Lora Hristova ihre Bronze-Medaille.

Lora Hristova feierte am Mittwoch (11. Februar 2026) ihren sensationellen Bronze-Gewinn im Olympia-Einzel im Biathlon.

Preuß’ Nachfrage hatte für die Bulgarin sogar einen positiven Nebeneffekt. Die Bulgarin fügte hinzu: „Als sie fragten, wusste ich in diesem Moment, dass es eine Medaille geworden ist, denn ich hatte mir die Ergebnisse nicht angesehen.“

Den Sprung aufs Podium verdankte Hristova ihrer makellosen Leistung am Schießstand, wo sie jeden der 20 Schüsse versenkte. So platzierte sie sich direkt hinter dem französischen Duo Julia Simon (mit einem Schießfehler) und Lou Jeanmonnot (mit zwei Fehlern).

Hinter dem Erfolg der Bulgarin steckt auch ein Stück Deutschland. Der renommierte deutsche Coach Wolfgang Pichler (71) arbeitet seit gut einem Jahr als Berater für das kleine Nationalteam aus Bulgarien.

Finanzielle Unterstützung für dieses Projekt kommt zum Großteil vom Internationalen Biathlonverband. Über Pichler sagte Hristova begeistert: „Von Anfang an habe ich Vertrauen von ihm gespürt. Er hat uns allen Mut gemacht, dass wir bei diesen Olympischen Spielen gute Ergebnisse erzielen können.“

Schon am Samstag könnte die Bulgarin erneut nach Edelmetall greifen. Um 14.45 Uhr startet dann der Frauen-Sprint. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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