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Komplizierter Eishockey- Modus Deutschland startet bei Olympia gegen Kanada, Russen mit Riesen-Goalie

Der russische Eishockey-Torwart Ivan Fedotov ist zwei Meter groß.

Ivan Fedotov im Tor der Olympischen Athleten Russland beim Spiel gegen die Schweiz am 9. Februar 2022.

Das olympische Eishockey-Turnier der Männer ist gestartet. Kann Deutschland nach Silber 2018 erneut überzeugen?

Das olympische Eishockey-Turnier hat am Mittwoch, 9. Februar 2022, begonnen. Zum Auftakt trafen in Gruppe die Olympischen Athleten Russland auf die Schweiz und gewannen 1:0. Und viele Fans fragten sich: Wer steht denn da im Tor bei den Russen und hält den Kasten sauber?

Ein Hüne! Ivan Fedotov überragt alle Spieler auf dem Eis. Der 25-Jährige hat für einen Eishockey-Goalie eine eher ungewöhnliche Größe. Fedotov ist satte 2,00 Meter groß. Bei seiner mächtigen Erscheinung und seiner riesigen Spannweite der Arme wirkt das Tor noch kleiner. Ein Eishockey-Tor ist 1,22 Meter hoch und 1,83 Meter breit. Da deckt der russische Riese Fedotov schon einiges ab mit seiner Statur.

Doch die Größe im Tor hat auch ein paar Nachteile. Fedotov ist nicht ganz so flink unten, um den Puck abzuwehren. Die Ausrüstung, die rund 18 Kilogramm schwer ist, lässt die Goalies im Eishockey sowieso ordentlich schwitzen. Bei Fedotov ist sie aufgrund seiner Maße noch ein wenig schwerer.

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Der gebürtige St. Petersburger steht aktuell in der russischen KHL bei CSKA Moskau unter Vertrag. Die russischen Athleten treffen in der Vorrunde noch auf Tschechien und Dänemark. Die deutsche Mannschaft muss vorerst nicht an Fedotov vorbei kommen.

Deutschland startet am Donnerstag (14.10 Uhr, live im ZDF) gegen Kanada ins Turnier. Die Ziele sind hoch: Da die NHL-Spieler erneut nicht dabei sind, hat die deutsche Eishockey-Mannschaft durchaus wieder Medaillenchancen bei Olympia. Viele Spieler träumen von Gold.

Vier Jahre nach dem Silber-Coup von Pyeongchang soll es diesmal rauf auf den Olymp gehen. Die Erwartungen sind nicht riesig, aber schon viel höher als noch vor dem Turnier 2018. „Diese Position haben wir uns erarbeitet“, sagte Kapitän Moritz Müller (Kölner Haie), der wie acht andere Spieler im deutschen Kader schon in Südkorea dabei war. „Für mich ist das eine neue Reise, ein neuer Weg. Es geht von vorne los.“

In der Vorrunde geht es gegen Kanada, am Samstag (9.40 Uhr/ZDF und Eurosport) gegen Gastgeber China und am Sonntag (14.10 Uhr/ARD und Eurosport) gegen die USA.

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Insgesamt sind zwölf Nationalmannschaften am Start, drei Gruppen mit jeweils vier Nationen. Sie sind eingeteilt in drei Gruppen mit jeweils vier Mannschaften. Nach der Gruppenphase werden die zwölf Mannschaften gemäß den Ergebnissen – zunächst nach der Platzierung innerhalb ihrer Gruppe, dann nach Punkten, Tordifferenz, erzielten Toren und schließlich nach dem Weltranglisten-Platz – in eine neue Setzliste (mit den Plätzen 1 bis 12) eingeteilt.

Direkt fürs Viertelfinale qualifizieren sich die drei Gruppenersten sowie der beste Gruppenzweite. Die übrigen acht Mannschaften spielen die ausstehenden vier Viertelfinal-Plätze in einem Playoff-Modus unter sich aus. Dabei trifft der Fünfte der Setzliste auf den Zwölften, der Sechste auf den Elften, der Siebte auf den Zehnten und der Achte auf den Neunten. Die Sieger aus diesen Partien treffen dann im Viertelfinale auf eines der vier topgesetzten Teams. Die Viertelfinal-Sieger erreichen das Halbfinale; die Sieger dort erreichen das Finale, die Verlierer spielen um die Bronzemedaille.

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