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Olympia-Drama Nach Verletzungs-Horror: Sturz-Aus für Anna Seidel – NHL-Freund sieben Monate nicht gesehen

Anna Seidel stürzte bei Olympia.

Anna Seidel (Deutschland) stürzte im Shorttrack-Rennen über 1500 Meter am 16. Februar 2022.

Anna Seidel ist die einzige deutsche Shorttrackerin bei Olympia in Peking. Sie freute sich auf die Wettkämpfe, aber auch auf die Zeit danach mit ihrem Freund.

Sie ist ein echter Hingucker im deutschen Olympia-Team: Shorttrackerin Anna Seidel (23, Dresden) hat auf Instagram mehr als 34.000 Fans. Als Athletin hat sie schon eine beachtliche Karriere hingelegt: Im Kindesalter Leichtathletin, mit neun Jahren der Wechsel aufs Eis zum Shorttrack, mit 15 der erste Weltcup-Start. Es folgten zwei Silber- und vier Bronzemedaillen bei Europameisterschaften.

Für Seidel waren es nun in Peking die dritten und wohl die letzten Olympischen Winterspiele. Sie ging am Mittwoch (16. Februar 2022) aufs Eis, ihre Strecke: 1500 Meter. Doch sie stürzte in ihrem Lauf, zuvor hatte sie eine Gegnerin behindert. Das Aus im ersten Lauf! Wie bitter!

Seidel erlebte in den Monaten vor den Spielen den blanken Horror. „Ich wollte da unbedingt hin. Peking war mein Ziel – und das habe ich jetzt geschafft“, sagte Seidel zuvor in einer Medienrunde. „Im Vergleich zu 2018 bin ich diesmal einfach nur glücklich und zufrieden und einfach nur happy, überhaupt hinfahren zu können.“

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Anna Seidel: Metallplatten und Schrauben im Bein

Noch im März 2021 sah alles ganz anders aus, so gar nicht nach Olympia. Seidel hatte sich Anfang des Monats bei einem Trainingsunfall im niederländischen Dordrecht das Schien- und Wadenbein gebrochen. Sie musste operiert werden. Der Weg zurück in den Hochleistungssport war brutal, doch Seidel hat sich durchgekämpft. Und steht jetzt beim größten Sport-Event der Welt am Start.

Am Flughafen haben die Metalldetektoren bei den Sicherheitskontrollen aber nicht anschlagen. Sie lacht darüber: „Ich war auch enttäuscht. Ich dachte, vielleicht piepe ich ja.“ Schrauben und Platten sollen nach Olympia raus, dann soll es ihr noch besser gehen.

„Im Dezember habe ich gemerkt: Ich wollte einfach nicht mehr mit meinen Mental-Trainern telefonieren und mit Freunden über meine Verletzung sprechen. Ich habe viel über mich selber gelernt, was mentale Stärke angeht“, sagte sie. Und die Platten bereiten ihr Probleme: „Ich kann seit der Verletzung nicht mehr joggen. Ich glaube, ich humpele immer noch ein bisschen. Auf dem Eis geht es fast besser als auf dem Land.“

Anna Seidel: Dritte Olympische Spiele mit 23 Jahren

Jetzt war sie trotzdem bei ihren dritten Olympischen Spielen dabei – nach Sotschi 2014 und Pyeongchang 2018. In Peking ist sie die einzige deutsche Shorttrack-Spezialistin.

Eigentlich wollte sie gleich nach den Spielen die Karriere beenden. Seidel verrät: „Ich dachte lange, ich höre danach direkt auf. Inzwischen hat sich das etwas geändert. Ich schaue jetzt, wie es läuft. Die letzten Wochen haben schon Spaß gemacht. Ich hab auch keinen Bock, meine Karriere zu beenden, wenn ich jeden Tag Schmerzen habe, wie es momentan ist. Aber noch mal vier Jahre, das wäre sehr, sehr lang. Ich will noch studieren, man wird ja auch nicht jünger.“

Der Plan ist nun: nach Olympia noch zwei Jahre aktiv sein und ein Management-Studium beginnen. Peking sollte vorher aber noch der krönende Abschluss werden. Doch es kam ganz anders, sie flog gleich im ersten Rennen raus.

Das ist Anna Seidel: Stationen ihrer Karriere

  • 1998: Anna Seidel wurde am 31. März in Dresden geboren
  • Anna Seidel ist 1,66 Meter groß und wiegt 53 Kilogramm
  • 2013: Anna Seidel debütiert im Weltcup mit nur 15 Jahren
  • 2016 gewann sie Bronze über 1000 Meter bei der EM in Sotschi
  • 2018 gewann sie EM-Bronze in Dresden und machte ihr Abitur

Anna Seidel: Freund Moritz Seider seit sieben Monaten nicht getroffen

Ihren Freund, Eishockeyprofi Moritz Seider (20, Detroit Red Wings), kann sie bei Olympia leider nicht im olympischen Dorf sehen, die US-Profiliga NHL hat den Spielern keine Freigabe für die Winterspieleerteilt. „Ich werde dennoch nicht vor Einsamkeit eingehen. Die Eisschnelllauf-Kollegen auf der Etage kenne ich außerdem auch ganz gut, da werde ich meine Leute schon finden“, sagte Seidel vor den Wettkämpfen.

Die paar Tage mehr ohne ihren Freund, wird sie auch noch verkraften, Seit inzwischen sieben harten Monaten haben sich die 23-jährige Dresdnerin und ihr drei Jahre jüngerer Freund nicht mehr gesehen. „Ich weiß auch nicht, wie wir das so hinbekommen. Wir telefonieren halt sehr, sehr viel, fast dreimal am Tag eigentlich“, erzählt sie in Peking. „Wir wissen ja, dass es nicht für immer ist“, so Seidel.

Vom 18. bis 20. März finden dann im kanadischen Montreal die Weltmeisterschaften statt. Und von dort aus will sie gut eineinhalb Flugstunden Richtung Südosten nach Detroit düsen, um endlich ihren Liebsten in die Arme zu schließen. Es werden heiße Treffen! Wir müssen ja ein bisschen was aufholen, glaube ich“, sagt Anna Seidel mit einem Augenzwinkern. Ihr Freund wird sie nach dem Olympia-Drama trösten müssen.

Seidel war zuvor mit dem Eishockey-Goalie Hannibal Weitzmann (2018 bis 2021 Kölner Haie, jetzt Iserlohn Roosters) zusammen.

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