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Olympia-Beben in FrankreichNach Bürgermeister-Veto: Eis-Wettbewerbe ziehen nach Lyon um

Lyon: Schlemmen auf den Spuren eines Jahrhundertkochs

Copyright: Sebastian Gollnow/dpa/dpa-tmn

Nun sollen 2030 die Disziplinen Eishockey, Eiskunstlauf, Curling, Shorttrack in Lyon stattfinden.

Olympia-Hammer! Eis-Wettkämpfe nicht mehr in Nizza.

Olympia-Hammer für 2030! Eigentlich sollten die Eis-Wettkämpfe in der südfranzösischen Metropole Nizza über die Bühne gehen, doch diese Pläne sind jetzt Geschichte. Stattdessen wird umdisponiert: Eishockey, Eiskunstlauf, Curling und Shorttrack finden nun voraussichtlich gebündelt in Lyon statt.

Laut Mitteilung des Organisationskomitees waren die in Nizza geprüften Konzepte schlicht nicht realisierbar. Lyon kristallisiert sich deshalb als passendster Standort heraus, um die Eis-Disziplinen zentralisiert durchzuführen. Eine Ausnahme bleibt der Eisschnelllauf, der von dieser Neuplanung unberührt ist.

Politisches Manöver stoppt Olympia-Träume

Der Grund für diese plötzliche Kehrtwende ist eine knallharte politische Entscheidung. Der erst im März ins Amt gekommene konservative Bürgermeister, Éric Ciotti, legte sein Veto gegen die Errichtung einer provisorischen Eissporthalle im Stadion der Stadt ein – und brachte damit die gesamten ursprünglichen Vorhaben zu Fall.

Wie die Veranstalter erklärten, fehlte es in der gesamten südlichen Region an einer geeigneten Alternative. Ein weiterer Grund war der Wunsch des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und der Fachverbände nach einem einheitlichen „Eis-Cluster“, was die Neuverteilung der Wettbewerbe unumgänglich machte.

Bürgermeister will jetzt alles aufklären

Ciotti, der politisch der rechtspopulistischen Partei „Rassemblement National“ zugeordnet wird, kritisierte den Beschluss. Er kündigte an, eine parlamentarische Untersuchungskommission ins Leben rufen zu wollen, um die ganze Angelegenheit zu durchleuchten. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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