Herzschlag-Finale in ItalienDeutscher Biathlet holt mit 0,2 Sekunden Vorsprung Bronze!

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Marco Maier sicherte sich im Biathlon-Sprint Bronze. (Archivbild)
Ein Thriller zum Start der Paralympics! Ein deutscher Athlet liefert ein Wahnsinns-Rennen, und am Ende geht es um Millimeter. Emotionen pur in Italien!
Was für ein Auftakt! Der Biathlet Marco Maier (26) hat für Deutschland bei den Paralympischen Spielen in Italien eine Medaille ergattert. Im Sprint-Wettbewerb reichte es für ihn am Ende für den dritten Platz und damit für Bronze.
Die Entscheidung war an Dramatik kaum zu überbieten. Ein hauchdünner Vorsprung von gerade einmal 0,2 Sekunden trennte Maier vom undankbaren vierten Rang. Möglich machte diesen Krimi seine makellose Leistung am Schießstand.
Nach Krankheit zum Erfolg
Dabei stand seine Teilnahme unter keinem guten Stern. Wie die dpa meldet, hatte Maier aufgrund einer kürzlich überstandenen Erkrankung einen Trainingsrückstand. Seine Performance ist daher umso bemerkenswerter: Er blieb am Schießstand nervenstark und sichert sich damit seine dritte paralympische Medaille, nachdem er vor vier Jahren in Peking bereits doppeltes Silber geholt hatte.
Geschlagen geben musste sich der Deutsche nur dem chinesischen Duo Jiayun Cai und Xiaobin Liu, die sich die Gold- und Silbermedaille sicherten.
Starke Leistung auch von den Teamkollegen
Auch die weiteren deutschen Athleten zeigten sich in guter Form. Der 56 Jahre alte Alexander Ehler überzeugte ebenfalls mit einer fehlerfreien Schießleistung und landete auf einem beachtlichen neunten Rang.
Als dritter Starter für Deutschland musste Steffen Lehmker eine Strafrunde absolvieren und beendete das Rennen auf dem 13. Platz. (red)
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