Drei Jahre nach Rosis Tod: Christian Neureuther gesteht schlaflose Nächte, Sohn Felix will für seine Kinder stark sein. Ein seltener Einblick in das Seelenleben der Familie.
„Ich schlafe nächtelang nicht“Christian Neureuther über seine große Trauer um Rosi Mittermaier

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Rosi Mittermaier und Christian Neureuther: Eine Liebe fürs Leben. (Archivbild)
Der Schmerz über den Verlust von Ski-Ikone Rosi Mittermaier sitzt auch drei Jahre später bei ihrem Ehemann Christian und Sohn Felix noch tief. In der ZDF-Show „Terra Xplore“ gab der 76-Jährige einen ehrlichen Einblick, wie die dpa berichtet. «Ich habe eins gelernt und das ist für mich, dass ich Schmerz aushalten muss und andere mit meinen Gefühlen nicht runterziehen will».
Die Dokumentation mit dem Titel „Die Neureuthers - was macht einen Papa aus?“ verdeutlicht die innige Verbindung zwischen Vater und Sohn. Die beiden teilen ihren Kummer und ihre Emotionen offen miteinander. «Ich kann bei ihm weinen», offenbarte Christian Neureuther. Sein Sohn sei für ihn eine wichtige Stütze und gebe ihm Stärke.
Christian Neureuther über seine Ängste
Dennoch wahrt er gewisse Grenzen und spricht nicht über sämtliche Befürchtungen mit Felix. «Ich bin schon extrem sensibel, extrem – furchtbar, leidend. Ich schlafe nächtelang nicht, weil ich mir Sorgen mache», gestand der Familienvater. Diese Bürde wolle er seinem Sohn aber ersparen, erklärte Neureuther, während sein Blick zu Felix wanderte.
Die zweifache Olympia-Gewinnerin Rosi Mittermaier verstarb am 4. Januar 2023 mit 72 Jahren umgeben von ihren Liebsten an den Konsequenzen ihrer Krebserkrankung. Die Ehe mit Christian Neureuther, der in den 1970ern selbst zur Weltspitze im Slalom zählte, wurde im Juni 1980 geschlossen. Das Glück der beiden wurde durch Tochter Ameli und Sohn Felix vollendet.
Felix Neureuther will seine Kinder schützen
Felix Neureuther hat einen anderen Umgang mit seinem Kummer gefunden. Der 42-jährige Ehemann der ehemaligen Biathletin Miriam Neureuther zeigt seine Tränen bewusst nicht vor seinem Nachwuchs. «Ich versuche schon, da relativ hart zu sein. Warum soll ich die Kinder in was reinziehen. Die sollen doch sehen, dass es dem Papa eigentlich gut geht», erläuterte er seine Haltung.
Seine zwei Töchter und zwei Söhne seien womöglich «noch zu klein», um derart traurige Gefühle nachvollziehen zu können. «Vielleicht ändert sich das ja später», fügte Neureuther hinzu. (red)
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