Olympia-Hauptmoderatorin Esther Sedlaczek sorgte sich weniger um die mageren Medaillenchancen in der Nordischen Kombination, sondern mehr um ARD-Experte Sven Hannawald.
Heftiger Schneefall bei OlympiaHannawald macht ARD-Moderatorin „Sorgen“
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Es ging eigentlich um die Nordische Kombination, bei der am Donnerstag gleich sechs Medaillenentscheidungen auf dem Programm stehen.
Skisprung-Legende Sven Hannawald analysierte gemeinsam mit ARD-Moderatorin Lea Wagner bei starkem Schneefall die letzte Chance der deutschen Kombinierer auf eine Medaille bei diesen Olympischen Winterspielen.
Sedlaczek an Hannawald: „Ich mache mir ein bisschen Sorgen um dich“
Doch als es nach der verschneiten Analyse zurück ins Olympia-Studio nach Mainz ging, sorgte sich Olympia-Hauptmoderatorin Esther Sedlaczek weniger um die mageren Medaillenchancen aus deutscher Sicht. Vielmehr interessierte sich die 40-Jährige für die magere Kopfbedeckung von Skisprung-Ikone Hannawald.
Der einstige Olympiasieger von 2002 im Teamspringen trug während seines Einsatzes am Mikro bei heftigem Schneetreiben lediglich eine normale Kappe!
„Ich mache mir ein bisschen Sorgen um dich, wenn ich so auf deine Ohren schaue bei dem Schneefall“, kommentierte Sedlaczek, die ihren gespielten Ernst mit einem breiten Grinsen überlieferte.
Auch Lea Wagner, ihrerseits mit einer dicken Mütze in bewährtem Hellblau ausgestattet, konnte sich ein Kichern nicht verkneifen. Hannawald reagierte auf die Frage derweil ein wenig zögerlich, konnte aber beruhigen: „Ist kein Problem, alles gut, kriege ich hin.“
„Dann müssen wir uns ja keine Sorgen machen“, schloss Sedlaczek erleichtert ab. Die Kombinierer werden am Vormittag zunächst von der Großschanze springen, am Nachmittag ist dann das entscheidende Langlaufrennen geplant.
Nach den enttäuschenden Einzelwettbewerben ruht die Hoffnung auf dem Teamsprint, das deutsche Duo mit Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger soll das Olympia-Debakel verhindern: Schaffen sie es nicht auf das Podest, wären es für den Deutschen Skiverband die ersten Winterspiele seit 1998 ohne Medaille in dieser Disziplin!
Sie müssen bei dem Wettbewerb am Donnerstagvormittag allerdings mit schwierigen Umständen rechnen, in Predazzo schneite es stark. Ebenso in Livigno, wo am Morgen die angesetzte Qualifikation der Ski-Freestyler in der Halfpipe verschoben werden musste.
Schon am Vorabend war der für Donnerstag geplante Sprung der Freestyle-Männer wegen angekündigter „erheblicher Schneefälle“ verlegt worden. Die Sicherheit der Athletinnen und Athleten habe höchste Priorität, hieß es. Die Qualifikation soll nun am Freitag ab 10.30 Uhr nachgeholt werden, das Finale dann um 13.30 Uhr starten. Deutsche Athleten sind beim Aerials-Wettkampf nicht am Start.



