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Olympia-Absage droht NHL und NBA durchsetzt mit coronapositiv getesteten Athleten

Nathan Bastian jubelt, indem er auf einem Bein kniet und brüllt. Im Hintergrund hockt Goalie Tristan Jarry und schaut den Torschützen an.

Tristan Jarry im Tor des Penguins kann den Treffer von New Jerseys Nathan Bastian (l.) am 19. Dezember 2021 nicht verhindern. 

Die Omikron-Variante des Corona-Virus breitet sich gerade in den USA aus, dass nun sogar über eine Absage der Olympia-Teilnahme debattiert wird.

Den US-Sport trifft es derzeit richtig heftig: Die Corona-Pandemie wütet und führt zu immer mehr Spielabsagen in den Profiligen. Die NHL hat für die kommenden Tage 13 weitere Partien verschoben und zudem eine Entscheidung zur Olympia-Teilnahme der Eishockey-Profis angekündigt. Eine Unterbrechung der laufenden Saison lehnt die National Hockey League allerdings ab.

Auch in der Basketball-Liga NBA wurden fünf Partien abgesagt – drei davon waren ursprünglich für Sonntag (19. Dezember 2021) angesetzt. Im Basketball sind damit sieben Partien betroffen, im Eishockey steigt die Zahl bis zu den Feiertagen auf 40.

Entscheidung über Olympia-Teilnahme der NHL-Profis steht an

Von diesen seit Saisonstart verschobenen Partien sind zwischenzeitlich erst zwei nachgeholt worden. Deswegen und wegen der Unsicherheit infolge der sich ausbreitenden Omikron-Variante des Coronavirus sei man in Debatten dazu, ob die NHL-Profis an den Olympischen Winterspielen in Peking im Februar teilnehmen werden, teilte die NHL am Sonntag zusammen mit der Spielergewerkschaft mit.

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Es habe zuletzt zwar viele positive Tests bei Spielern, Trainern und Betreuern der Teams gegeben, aber „die Zahl der Positivfälle, die zu besorgniserregenden Symptomen oder ernsthafter Krankheit geführt“ haben, sei niedrig, begründete die beste Eishockey-Liga der Welt ihr Festhalten am Spielbetrieb.

Vermeiden will die Liga in nächster Zeit aber grenzüberschreitende Reisen zwischen Kanada und den USA und hat deswegen alle davon betroffenen Partien bis Weihnachten abgesagt. Es geht unter anderem um drei Partien der Edmonton Oilers um den Kölner Leon Draisaitl(26) und zwei Begegnungen der Ottawa Senators mit Tim Stützle (19).

Die Toronto Maple Leafs und die Detroit Red Wings zählen nun zudem zu den besonders betroffenen NHL-Teams, die bis auf Weiteres ihre Trainingseinrichtungen schließen müssen. Deswegen kann auch das Duell der Red Wings um Moritz Seider (20) mit den Minnesota Wild um Nico Sturm (26) nicht stattfinden.

NBA muss Partien canceln

Die NBA strich am Sonntag (19. Dezember 2021) die Partie der derzeit besonders stark von Ausfällen betroffenen Brooklyn Nets gegen die Denver Nuggets, die Begegnungen zwischen den Atlanta Hawks und den Cleveland Cavaliers sowie der Philadelphia 76ers gegen die New Orleans Pelicans. Auch das für Montag (20. Dezember) angesetzte Spiel zwischen den Toronto Raptors und den Orlando Magic sowie die für Dienstag geplante Begegnung von Brooklyn gegen die Washington Wizards wurden abgesagt.

Nach Informationen der US-Nachrichtenagentur AP waren am Sonntagabend mindestens 75 Profis nicht einsatzfähig oder wären nicht einsatzfähig gewesen, wenn ihre Spiele nicht abgesagt worden wären. Seit Freitag steht auch Basketball-Nationalspieler Moritz Wagner (24) auf der Corona-Liste der NBA. Sein Bruder Franz Wagner (20) war am Samstag einer von nur neun einsatzfähigen Profis bei den Magic, als das Team gegen die Nets gewann, die ihrerseits nur noch das Minimum von acht Profis zur Verfügung hatten, weil unter anderen die Superstars James Harden (32) und Kevin Durant (33) auf der Corona-Liste stehen. (dpa)

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