Schreckmoment bei der Leichtathletik-WM in Wattenscheid: Tobia Potye verletzte sich bei einem Sprung am Kopf.
Aufgabe nach CrashHochspringer läuft das Blut nur so runter

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Tobias Potye blutete nach einem Fehlversuch am Kopf.

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Doppeltes Unglück für Leichtathlet Tobias Potye (31). Bei den Deutschen Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid musste der Hochspringer nicht nur einen ärgerlichen Fehlversuch hinnehmen, sondern verletzte sich dabei auch noch am Kopf.
Mit im ersten Versuch übersprungenen 2,15 Metern führte Potye das Feld an. Bei 2,19 m tat sich der Vize-Europameister von 2022 dann aber schwer, riss sowohl im ersten als auch im zweiten Versuch. Der zweite Versuch ging ziemlich daneben. „Beim Anlauf passt überhaupt nichts zusammen“, stellte der ZDF-Kommentator Marc Windgassen fest.
Hochsprung-Meister prallt mit Kopf gegen den Lattenpfosten
Potye ärgerte sich extrem über den misslungenen Sprung. Als der Athlet genervt zurück zur Bank ging, zoomte die Kamera auf den verärgerten Führenden. Und da war es plötzlich zu sehen: Von Potye rechter Stirn lief ihm Blut über das Gesicht.
„Oh!“, sagte der Kommentator. „Sie sehen es.“ Doch woher kam die Wunde am Kopf des Hochspringers? Die Erklärung des Kommentators: „Der ist nicht gegen die Latte gesprungen, sondern gegen den Hochsprungständer, blutet an der Seite. Das tat richtig weh.“ Im Fernsehbild, das die Zuschauer zu sehen bekommen hatten, war das zuvor höchstens zu erahnen gewesen.
Bei Potye schien der Frust gegenüber dem Schmerz zunächst zu überwiegen. Seine Sonnenbrille zerriss er voller Wut in mehrere Teile. Seine Kopfwunde schien er erst gar nicht zu bemerken. Schließlich zeigte ihn das ZDF aber, wie er mit einigen Sanitätern aber doch den Innenraum verließ, um die Wunde versorgen zu lassen.
Den Wettkampf – Potye hätte noch einen Versuch gehabt – konnte er anschließend nicht mehr fortsetzen. Zum Titel reichte es für den Serienmeister aus München in einer schwachen Konkurrenz am Ende trotzdem.
Für Potye war es das sechste DM-Gold in Serie. Den Wettkampf wird er trotzdem nicht in bester Erinnerung behalten. Nicht nur wegen der Platzwunde, sondern auch, weil er mit 2,15 m meilenweit hinter seiner persönlichen Bestleistung von 2,34 m zurückblieb.
