Bei der Tour de France kam es im Massensprint der 12. Etappe zu einem bösen Sturz – danach wurden die TV-Bildschirme aber schwarz. Die Zieleinfahrt blieb den Fans zunächst vorenthalten.
„Es gab viel Blut“Chaotisches Tour-Finale: Erst böser Sturz, dann TV-Panne

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Sturz im Massensprint der 12. Etappe der Tour de France.

Im Gesamtklassement ist bei der Tour de France 2026 fast schon alles entschieden. Spannung bringen jetzt vor allem noch die jeweiligen Etappenankünfte.
Und die Ankunft der 12. Etappe in Chalon-sur-Saone (im Osten Frankreichs) hatte es am Donnerstag mal so richtig in sich! Schon weit vor dem Ziel zeichnete sich der erwartete Massensprint ab.
Tour de France: Böser Sturz im Zielsprint
Dann der große Schock: Rund 350 Meter vor der Ziellinie geriet Fernando Gaviria (31, Caja Rural-Seguros RGA) ungefähr an 20. Position bei rund 70 km/h mit Kamil Gradek (35, Bahrain-Victorious) aneinander. In der Folge kam es zu einem bösen Sturz, in den etliche Fahrer involviert waren.
Die Fahrer, die sich davor befanden, eröffneten direkt danach den Zielsprint – aber die Zuschauerinnen und Zuschauer bekamen den gar nicht zu sehen. Denn etwa 200 Meter vor der Ziellinie blieb das Bild erst stehen und der Ton verschwand.
Wenige Sekunden später wurde das Bild dann komplett schwarz, nur noch das ARD-Logo war oben rechts noch zu sehen. Wiederum ein paar Augenblicke danach erschien wieder ein Bild. Zu sehen: „Störung. Bitte entschuldigen Sie die Störung. Es geht gleich weiter.“
Nach etwa 45 Sekunden war das Signal dann wieder da, der Zielsprint war dann aber natürlich schon vorbei. Tim Merlier (33, Sudal Quick-Step) setzte sich durch und verwies Olav Kooij (24, Decathlon CMA CGM Team) und Jasper Philipsen (28, Alpecin-Premier Tech) auf die Plätze. Bester Deutscher war Max Kanter (28, XDS Astana Team) auf Rang sieben.

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Dieses Störungsbild war während der Übertragung der ARD der 12. Etappe der Tour de France zu sehen.
Die Störung war aber anscheinend nicht bei Kommentator Florian Naß (58) und Experte Fabian Wegmann (46) angekommen. Beide analysierten den Sturz.
Es ist ein kapitaler Sturz gewesen, sagte Naß. Wegmann schaute nochmal auf die Bilder: „Der hat einfach gehofft, dass die Lücke noch aufgeht und ist da reingerauscht, hat sich dann aufgehängt und dann gab es überhaupt keine Chance mehr für die anderen Fahrer. Das sieht nach Schlüsselbein aus.“
Auch Naß war noch etwas schockiert, als er den gezeichneten Gaviria langsam ins Ziel fahren sah: „Da kann man sich kaum vorstellen, dass der morgen mit dabei ist. Es gab viel Blut.“

