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„Surface - Das versunkene Dorf“Was geschah mit den Kindern von Avalone?

Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Olivier Norek erzählt die Miniserie „Surface - Das versunkene Dorf“ mit Tomer Sisley und Laura Smet in den Hauptrollen von einem gefluteten Dorf und einer Handvoll vermisster Kinder, deren Leichen nach über 20 Jahren plötzlich wieder auftauchen ...  (Bild: ARD Degeto Film/France Télévisions/Quad Drama)

Copyright: ARD Degeto Film/France Télévisions/Quad Drama

Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Olivier Norek erzählt die Miniserie „Surface - Das versunkene Dorf“ mit Tomer Sisley und Laura Smet in den Hauptrollen von einem gefluteten Dorf und einer Handvoll vermisster Kinder, deren Leichen nach über 20 Jahren plötzlich wieder auftauchen ... (Bild: ARD Degeto Film/France Télévisions/Quad Drama)

Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Olivier Norek erzählt die Miniserie „Surface - Das versunkene Dorf“ von einer Pariser Polizistin (Laura Smet), die in die südfranzösische Provinz geschickt wird. Dort stößt sie auf einen schrecklichen und jahrzehntealten Vermisstenfall...

Bei ihrem letzten Einsatz wurde die Pariser Hauptkommissarin Noémie Chastain (Laura Smet) schwer im Gesicht verletzt.  (Bild: ARD Degeto Film/France Télévisions/Quad Drama/Fabien Malot)

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Bei ihrem letzten Einsatz wurde die Pariser Hauptkommissarin Noémie Chastain (Laura Smet) schwer im Gesicht verletzt. (Bild: ARD Degeto Film/France Télévisions/Quad Drama/Fabien Malot)

Das fiktive Avalone in der südfranzösischen Provinz ist ein eher verschlafenes Dorf: Hier kennt jeder jeden, oft bereits von Kindesbeinen an. Entsprechend wenig gibt es in der neuen deutsch-französischen Miniserie „Surface - Das versunkene Dorf“ (ab 17. Juli in der ARD-Mediathek) unter Regie von Slimane-Baptiste Berhoun (“Vortex“) für die ortsansässige Polizei zu tun. Wird die Wache womöglich bald geschlossen? Zur Beantwortung dieser Frage soll die Pariser Polizistin Noémie Chastain (Laura Smet) einen Effizenzbericht verfassen.

Für die grimmige Frau ist der Spezialauftrag wie eine Strafe, für ihre Vorgesetzten jedoch eine willkommene Gelegenheit zur Wiedereingliederung: Denn Noémie Chastain wurde bei ihrem letzten Einsatz schwer im Gesicht verletzt. Die große Narbe, die sich seither über ihre linke Gesichtshälfte zieht, ist jedoch nur ein Grund, weshalb die Drofbewohnerinnen und -bewohner der Fremden argwöhnisch begegnen: „Es wäre ein Fehler, die Wache zu schließen“, warnt Kommissar Romain Valant (Théo Costa-Marini). Ähnlich sehen es auch andere im Dorf. Wie zur Bestätigung taucht wenig später ein Chemiefass im Stausee von Avalone auf. Darin befinden sich die Knochen eines Kindes ...

Ein Dorf wurde umgesiedelt

Die Pariser Hauptkommissarin Noémie Chastain (Laura Smet) soll eigentlich nur einen Bericht verfassen, doch stößt dann auf einen alten Vermisstenfall.  (Bild: ARD Degeto Film/France Télévisions/Quad Drama/Baptiste Langinier)

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Die Pariser Hauptkommissarin Noémie Chastain (Laura Smet) soll eigentlich nur einen Bericht verfassen, doch stößt dann auf einen alten Vermisstenfall. (Bild: ARD Degeto Film/France Télévisions/Quad Drama/Baptiste Langinier)

„Ist das eines von den Kindern?“, fragt der Polizist Didier Bousquet (Otis Ngoi). Auf Nachfragen von Noémie Chastain erklärt er: Vor 23 Jahren seien drei Kinder verschwunden. Kurze Zeit später wurde das alte Dorf für den Staudamm geflutet. Die Bewohnerinnen und Bewohner wurden umgesiedelt, doch der Fall der verschwundenen Kinder konnte nie aufgeklärt werden.

Der ortsansässige Polizist Didier Bousquet (Otis Ngoi) erklärt seiner neuen Kollegin Noémie Chastain (Laura Smet), was es mit dem Stausee auf sich hat.  (Bild: ARD Degeto Film/France Télévisions/Quad Drama/Baptiste Langinier)

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Der ortsansässige Polizist Didier Bousquet (Otis Ngoi) erklärt seiner neuen Kollegin Noémie Chastain (Laura Smet), was es mit dem Stausee auf sich hat. (Bild: ARD Degeto Film/France Télévisions/Quad Drama/Baptiste Langinier)

Romain Valant, der damals selbst noch ein Kind war, war mit den Opfern befreundet. Entsprechend eifrig geht er nun an die Ermittlungen heran: Gemeinsam mit Noémie Chastain und dem extern angeforderten Polizeitaucher Hugo Massey (Tomer Sisley) will er herausfinden, was damals wirklich in Avalone geschah ...

Prominente Hauptdarstellerin und aufwändige Dreharbeiten

Kommissar Romain Valant (Théo Costa-Marini) war früher mit den verschwundenen Kindern befreundet. Gemeinsam mit seiner Kollegin Noémie Chastain (Laura Smet) möchte er nun herausfinden, was ihnen zugestoßen ist.  (Bild: ARD Degeto Film/France Télévisions/Quad Drama/Baptiste Langinier)

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Kommissar Romain Valant (Théo Costa-Marini) war früher mit den verschwundenen Kindern befreundet. Gemeinsam mit seiner Kollegin Noémie Chastain (Laura Smet) möchte er nun herausfinden, was ihnen zugestoßen ist. (Bild: ARD Degeto Film/France Télévisions/Quad Drama/Baptiste Langinier)

„Surface - Das versunkene Dorf“ basiert auf dem gleichnamigen Bestsellerroman von Olivier Norek. Es dauert ein wenig, bis die in sechsmal 50 Minuten erzählte Geschichte an Fahrt aufnimmt. Ein Effekt, der sich durch die allesamt eher unnahmbaren Figuren noch verstärkt. In Frankreich, wo „Surface“ bereits im September 2025 zu sehen war, war die Serie dennoch ein großer Erfolg: Mit drei Millionen Abrufen binnen einer Woche stellte sie den besten Start einer fiktionalen Serie im Preview-Bereich von france.tv dar. Ein Gesamtpulikum von 5,6 Millionen Menschen machten sie außerdem zur besten Erstausstrahlung für den französischen Sender France 2 seit zehn Jahren.

Die Faszination fürs französische Publikum liegt vielleicht auch in der prominenten Besetzung: Laura Smet (“The White Lotus“), die die Polizistin Noémie Chastain spielt, ist die Tochter der französischen Singer-Songwriter-Legende Johnny Hallyday und der französischen Schauspielerin und César-Preisträgerin Nathalie Baye.

Doch auch die Dreharbeiten sprechen für sich: Das versunkene Dorf, das in vielen Einstellungen zu sehen ist, wurde in Europas größtem Wassertank im belgischen Vilvoorde nachgebaut. Sämtliche Tauchszenen übernahmen Laura Smet und ihr Kollege Tomer Sisley dabei selbst: „Ich habe 12 intensive und verrückte Drehtage unter Wasser verbracht, von 8:30 Uhr morgens bis 17:00 Uhr - mit Auftauchen an die Oberfläche nur, um die Flasche zu wechseln“, erinnert sich der 51-Jährige: „Ich tauche seitdem ich 16 bin, aber das war schon herausfordernd. Dazu musste ich noch Apnoetauchen lernen. Ich erinnere mich besonders an eine Szene, in der mir ein Balken auf den Rücken fallen sollte und ich nicht mehr aus meiner Flasche atmen konnte. Ich musste also die Luft anhalten. Wir haben diese Szene mit Unterwasserkameraleuten gedreht. Ich hole ein letztes Mal Luft, fange an zu spielen - nach etwa zweieinhalb Minuten legt ein Rettungstaucher einen Sprint hin, mit dem Atemregler in der Hand, und hat ihn mir in den Mund gerammt. Er war felsenfest davon überzeugt, dass ich gerade ertrinke. Und ich drehte mich zu ihm um und gestikuliere ihm: 'Verdammt, was machst du da? Du hast die Einstellung versaut!' Und tatsächlich hatte er nicht damit gerechnet, dass ich so lange die Luft anhalten kann.“

Die sechsteilige Miniserie ist ab Freitag, 17. Juli, in der ARD-Mediathek verfügbar, sowie ab Sonntag, 26. Juli, wöchentlich um 21.45 Uhr, in Doppelfolgen, im Ersten zu sehen. (tsch)

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