Eine Verletzung aus Kindertagen konnte ihn nicht stoppen. Nun will Agit Kabayel in ganz große Fußstapfen treten.
Schwerer Döner-UnfallBox-Star enthüllt schreckliches Geheimnis unter Handschuh

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Wer genau hinschaut, erkennt es auf diesem Foto: Agit Kabayel fehlt am Zeigefinger der linken Hand die Fingerkuppe.
Die Folgen des schweren Unfalls sind im Ring unter seinem Boxhandschuh versteckt. Doch wenn Agit Kabayel (33) die Handschuhe ablegt, werden sie sichtbar. Dem Boxer fehlt am Zeigefinger der linken Hand die Fingerkuppe. Wie ist das passiert?
Harte Arbeit ist für Kabayel kein Fremdwort. Der Bochumer aus dem Ruhrpott, der ursprünglich Gleisbauer gelernt hat, boxte sich als Sohn kurdischer Einwanderer an die absolute Spitze.
Drama in der Kindheit: Fingerkuppe ab!
Aktuell belegt der 1,91-Meter-Koloss den dritten Rang in der Schwergewichts-Weltrangliste und verfolgt ein gewaltiges Ziel: Er will in die Fußstapfen der Legende Max Schmeling (†99) treten und der nächste deutsche Weltmeister in der höchsten Gewichtsklasse werden.
Kabayel ist bereits Interims-Champion des WBC. Nächsten Samstag in Oberhausen trifft er vor 13.000 Zuschauerinnen und Zuschauern auf den Polen Damian Knyba (29).
Was kaum jemand weiß und eine DAZN-Doku enthüllt: Kabayel steigt mit nur 9,5 Fingern in den Ring! Als kleiner Junge büßte er bei einem schlimmen Unfall einen Teil seines linken Zeigefingers ein. „Meine Eltern haben früher einen Dönerladen in Bochum-Wattenscheid betrieben“, erzählte der Box-Star nun „bild.de“. Er erinnert sich an eine Situation, als der Laden „rappelvoll“ war und er unbedingt mithelfen wollte.
Der damals circa fünfjährige Agit ging zur Hackfleischmaschine. „Ich wollte sie dann freimachen, so wie meine Eltern es immer getan haben. Aber ich hatte vergessen, sie auszustellen, und dann war die Fingerkuppe auch schon abgetrennt“, schildert er den schrecklichen Moment. Seine Mutter Hatice schnappte sich ihren Sohn und rannte mit ihm auf dem Arm die knapp zwei Kilometer ins Krankenhaus. Doch es war zu spät: „Aber die Fingerkuppe war Matsch und konnte nicht mehr gerettet werden.“
Beim Krafttraining merkt er manchmal die reduzierte Griffstärke, aber im Ring bremst ihn das nicht aus. Seine makellose Bilanz ist der beste Beweis: Aus 26 Kämpfen ging er 26 Mal als Sieger hervor, 18 davon vorzeitig durch K.o.! Weil er seine letzten drei Gegner mit brutalen Körpertreffern zermürbte, hat er in der Szene den Spitznamen „Leberking“ weg.
Kabayel will dem Boxen in Deutschland zu neuem Ruhm verhelfen: „Für mich ist das eine Ehre. Ich kann den Weg ebnen, den für mich keiner geebnet hat.“ (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
