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Fuchs-Suche in KölnHasengeräusche abgespielt – Tierretterin macht ihrer Wut Luft

Der Fuchs, dessen Kopf in einem Plastikbehältnis steckt, läuft über eine Fahrbahn.

Der Fuchs, dessen Kopf in einem Plastikbehältnis steckt, war am Silvestermorgen (31. Dezember 2025) in Köln-Longerich unterwegs. 

Aktualisiert

Viele Kölnerinnen und Kölner verfolgen seit Tagen die Suche nach einem Fuchs, der auf der Suche nach Futter mit dem Kopf in ein Plastikgefäß geraten ist und seitdem damit herumläuft. Doch jetzt gibt es keine Updates seitens der Tierrettung mehr. 

Der Fuchs, dessen Kopf in einer 5-Liter-Plastikflasche steckt: Nach EXPRESS.de haben weitere Medien über das in Köln herumirrende Tier und die Suche nach ihm berichtet. Jetzt macht Stefanie Hirche von der Dogman-Tierrettung ihrem Ärger Luft!

Sie sucht gemeinsam mit dem „Team für Tiere Köln“ und der Rehkitzrettung Hattingen seit Tagen nach dem Fuchs, hatte mehrfach ausdrücklich appelliert: keine Alleingänge! Doch daran hielten sich offenbar einige nicht. 

„Wir sind mehr als fassungslos, dass sich andere ‚Tierretter‘ ohne Absprache einfach aus dem Ruhrgebiet circa 90 bis 100 km auf den Weg nach Köln machten und entgegen unserer Bitte, keine Alleingänge vorzunehmen, ein amateurhaftes Verhalten an den Tag legten“, heißt es auf der Facebookseite der Dogman-Tierrettung. 

So hätte ein Tierretter Silvester einfach einen Ort angefahren, an dem der Fuchs gesichtet worden war, und alles abgesucht. Er hätte „über ein Megafon Hasengeräusche als Lockmittel abgespielt und sei zum krönenden Abschluss mit Taschenlampe durch den Wald gestampft“. 

Am späten Samstagabend (3. Januar) sei dann ein „Tierhilfe“-Fahrzeug entdeckt worden und es habe „einen kurzen verbalen Austausch“ gegeben. 

Kölner Tierretterin: Fuchs seitdem spurlos verschwunden

„Leider ist seither der Fuchs spurlos verschwunden“, erklärt Stefanie Hirche. „Wir möchten erneut ganz klar betonen, dass solche Aktionen, auch wenn sie in guter Absicht geschehen, einem Tier mehr schaden können.“ 

Daher werde es auf der Facebookseite der Dogman-Tierrettung, auf der bislang mehrfach über die Suche informiert wurde, keine weiteren Updates zum aktuellen Stand geben. 

Der Beitrag wurde bereits mehr als 1500-mal gelikt, beziehungsweise mit einem Tränen-Emoji versehen, auch gibt es mehr als 230 Kommentare. „(...) Einige, viele, die nicht nachvollziehen können, warum er nicht mal eben so einfach zu sichern ist – genau die fühlen sich dann auf den Plan gerufen, eigenmächtig etwas zu unternehmen, so nach dem Motto: ‚Wo ist denn das Problem, er kann sich ja nicht wehren‘“, schreibt eine Userin. 

„Wegen solcher dummen Leute muss wieder ein unschuldiges Tier leiden. Hoffentlich findet ihr den armen Fuchs noch rechtzeitig“, kommentiert eine andere. Eine weitere Userin: „Ich weiß aus Erfahrung, dass ihr alles gebt, um Tieren zu helfen. Traurig, dass ihr euch noch um solch unfassbare Sch….. kümmern müsst.“

Mehrere befürchten, dass der Fuchs nicht mehr leben könnte. „Am 28.12. das erste Mal gesehen.... 8 Tage ohne Trinken … Er kann nicht mehr leben. Schlimm, wie elendig und dann noch voller Angst so ein Lebewesen gehen muss“, heißt es in einem der vielen Kommentare.