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Revanche im Sprint-KrimiEvenepoel gewinnt Amstel Gold Race und ist bereit für Pogacar

Remco Evenepoel

Copyright: Nicolás Carvalho Ochoa/dpa

Hat erstmals das Amstel Gold Race gewonnen: Remco Evenepoel (Archivbild)

Was für ein Finish! Remco Evenepoel gewinnt das Amstel Gold Race in einem Herzschlagfinale.

Zum allerersten Mal steht Remco Evenepoel ganz oben: Der zweifache Olympiasieger hat das Amstel Gold Race für sich entschieden. Nach einem dramatischen Endspurt überquerte der Belgier, der für das deutsche Red-Bull-Team fährt, nach 257,2 Kilometern zwischen Maastricht und Valkenburg als Erster die Ziellinie. Top-Fahrer Tadej Pogacar war bei diesem Rennen nicht am Start.

Auf der Strecke mit ihren 33 fiesen Steigungen kam es am Ende zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen, berichtet die dpa. Im finalen Sprint konnte sich Evenepoel gegen Mattias Skjelmose, den dänischen Vorjahressieger, durchsetzen. Der Franzose Benoit Cosnefroy sicherte sich den dritten Platz, während die deutschen Athleten leer ausgingen.

Erfolgreiche Revanche auf der Zielgeraden

Anders als im vergangenen Jahr ließ sich Evenepoel von Skjelmose nicht überlisten. Im Jahr 2025 hatte der dänische Fahrer noch für eine Überraschung gesorgt, als er im Endspurt sowohl den Zeitfahr-Weltmeister als auch Pogacar besiegte. Diesmal bewies der Belgier jedoch mehr Kraft in den Pedalen.

„Der Sieg bedeutet mir sehr viel. Ich liebe das Rennen mit den vielen kleinen steilen Anstiegen. Mein Sprint war besser als im letzten Jahr. Ich bin sehr stolz und glücklich“, kommentierte Evenepoel im Anschluss. Weiter führte er aus: „Das ist der schönste Sieg in dieser Saison. Das Rennen steht knapp unter den Monumenten.“

Nächster Kracher: Showdown mit Pogacar

Dieser Erfolg beweist, dass Evenepoel in Topform für den nächsten großen Wettkampf ist. Kommenden Sonntag steht der Frühjahrsklassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich an, wo er auf Tadej Pogacar treffen wird. Die beiden Ausnahmefahrer haben das Rennen in den letzten fünf Jahren unter sich ausgemacht: Evenepoel siegte zweimal (2022, 2023), während Pogacar dreimal triumphierte (2021, 2024, 2025).

Über eine weite Strecke hatte der Italiener Marco Frigo das Geschehen angeführt. Zunächst war er Teil einer Fluchtgruppe, später setzte er sich alleine ab. Seine Solo-Fahrt endete aber 36 Kilometer vor dem Ziel, als die Gruppe der Top-Fahrer ihn einholte und direkt hinter sich ließ.

Einige Stürze warfen einen Schatten auf den Wettkampf. Zu den gestürzten Fahrern zählten unter anderem der US-Amerikaner Matteo Jorgenson, der bereits zweimal bei Paris-Nizza siegreich war, sowie der Franzose Kevin Vauquelin, Siebter der Tour. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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