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„Sie ist ein Monster“Tour-Siegerin schwärmt von deutscher Rad-Sensation Koch

Copyright: Jean-Francois Badias/AP/dpa

Franziska Koch feiert ihren Sieg.

Was für ein Finish! Franziska Koch (25) lässt die Radsport-Welt staunen und erfüllt sich einen Lebenstraum.

„Ein Monster auf dem Rad!“ Deutsche (25) holt irren Sieg in Roubaix. Die Triumphatorin der Tour de France fand krasse Worte, um die Leistung der deutschen Paris-Roubaix-Siegerin Franziska Koch zu würdigen. „Sie ist ein Monster, sie ist sehr stark. Ich wusste, wie stark sie zuletzt war. Aber ich wusste nichts über ihre Sprint-Fähigkeiten. Aber jetzt weiß ich es für das nächste Mal“, sagte Pauline Ferrand-Prévot. Die Französin erreichte bei der sechsten Austragung des Damenrennens den dritten Platz.

Die deutsche Meisterin im Straßenradsport, Koch, sicherte sich sensationell den Sieg bei dem Eintagesrennen, das im Velodrom von Roubaix endete. „Es ist unglaublich. Ja, ich habe immer davon geträumt, dieses Rennen zu gewinnen“, sagte sie. „Es ist ein Traum.“

Sprint-Showdown im Velodrom

Die 25-Jährige konnte sich in einem nervenaufreibenden Sprint gegen die dreifache Ex-Weltmeisterin Marianne Vos behaupten. Auch die Niederländerin zeigte sich voller Anerkennung für ihre Gegnerin: „Vielleicht ist sie der breiten Öffentlichkeit noch kein großer Name“, meinte die routinierte 38-Jährige. „Ich war nicht überrascht. Sie ist sehr, sehr stark“, lobte Vos.

Dieser Sieg stellt für die Frau aus Mettmann, die auch in Spanien lebt, den bisher größten Erfolg ihrer Karriere dar. Sie selbst wirkte von ihren Fähigkeiten nicht übermäßig erstaunt: „Wenn man mich letztes Jahr verfolgt hat, dann konnte man schon ganz gut sehen, dass ich in einer guten Form bin. Aber es ist doch schön, wenn ich sie überraschen konnte“, erklärte Koch. „Ich bin keine reine Sprinterin, aber ich kann nach einem harten Rennen trotzdem noch einen guten Endspurt hinlegen.“

Koch entstammt einer radsportverrückten Familie. Ihre Eltern, so berichtet die dpa, trafen sich bei einem Radsport-Event. „Ich war neun Jahre, als ich mein erstes Radrennen gefahren bin“, erzählte die jüngste von vier Geschwistern.

Bei den deutschen Meisterschaften im Sommer hat sie vor, zum dritten Mal in Folge zu triumphieren. Koch fährt für das französische Team FDJ United - SUEZ. Ob sie zum vierten Mal bei der Tour de France antreten wird, ist noch nicht entschieden. Ihre Aussichten darauf sind durch diesen Achtungserfolg jedenfalls nicht gesunken.

Frauenrennen am selben Tag wie das der Männer

An der Spitze lieferte sich das Trio lange ein intensives Duell. Ungefähr vier Kilometer vor dem Ziel setzte Koch eine Attacke gegen ihre beiden Begleiterinnen, konnte sie aber nicht entscheidend distanzieren. Es lief somit auf die finale Entscheidung im Velodrom hinaus, die Koch für sich verbuchte.

Erstmals wurde das Damenrennen am gleichen Tag wie der Wettbewerb der Herren ausgetragen. Die Frauen erreichten das Ziel rund zwei Stunden nach den männlichen Profis. Bei ihnen hatte sich zuvor der Belgier Wout van Aert in einem fesselnden Sprintduell gegen Weltmeister Tadej Pogacar behauptet. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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