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Pannen-Brücke in ItalienZum fünften Mal eingestürzt – Steuergelder im Fluss versenkt?

Segelboote, See, Berge und Radweg

Copyright: IMAGO / Zoonar

Segelboote, See, Berge und Radweg.

Es ist unfassbar: Ein Bauwerk bricht ständig in sich zusammen.

Schon wieder ein Vorfall in der italienischen Provinz Lodi. Dort ist am Montag (30. März 2026) eine Brücke für Radler und Passanten kollabiert. Das wirklich Verrückte daran: Es war schon der fünfte Zusammenbruch! Das Bauwerk, das eine Verbindung zwischen zwei Gemeinden über den Fluss Adda herstellen soll, will anscheinend einfach nicht stehen bleiben.

Die Konstruktion war bereits im Februar sowie im März 2026 eingeknickt, weshalb das Areal abgeriegelt ist. Die Brücke ist ein Bestandteil eines gigantischen Vorhabens: des 703 Kilometer langen Radwegs „Vento“. Dieser soll von Venedig bis nach Turin verlaufen und wird von der Region Lombardei bezahlt. Das berichtet „FOCUS online“.

Mittlerweile macht sich bei den Anwohnern Ärger breit. Während die Brückenteile aus dem Wasser geholt werden, verstärkt sich die Kritik an dieser Geldanlage. Laut dem italienischen News-Portal „Today“ nennen manche Anwohner das Vorhaben „nutzlos und schädlich“. Inzwischen hat auch die Staatsanwaltschaft von Lodi die Angelegenheit im Blick.

Das Fiasko um die Brücke ist Teil einer großangelegten Initiative, mit der Italien seit Jahren den Fahrradtourismus fördern möchte. Landesweit werden dafür insgesamt 361 Millionen Euro in Radwege gesteckt. Ein anderes Vorzeige-Unterfangen ist „Garda by Bike“. Hierbei ist eine vollständige Umrundung des Gardasees geplant, die bis 2026 abgeschlossen sein soll. Abschnitte dieser aufwendig gebauten Route können schon genutzt werden. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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