Schlimmer Crash Ocon rast in Mauer – Schumi II: „Früher hätte es Tote gegeben“

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Heftiger Einschlag in die Mauer: Der französische Renault-Fahrer Esteban Ocon verunglückt im 3. Training zum Spanien-GP schwer.

Barcelona – Ein schlimmer Unfall im dritten Training – und der eröffnet Nico Hülkenberg (32) vielleicht eine neue Chance auf ein Formel-1-Comeback.

Haas-Rüpel Kevin Magnussen (27) fuhr dem mit Tempo 260 heranrasenden Renault-Piloten Esteban Ocon (23) vors Auto und bremste den Franzosen übel aus. In einem Reflex wich Ocon aus, verlor die Kontrolle über seinen Boliden und krachte heftig in die Mauer. Nur dank seiner Carbon-Überlebenszelle kam er unverletzt und mit dem Schrecken davon.

Doch das hätte viel schlimmer ausgehen können. Sky-Experte Ralf Schumacher (45) sagt: „Bei solchen Dingen sind schon Fahrer tödlich verunglückt. Ich erinnere mich an Ferrari-Idol Gilles Villeneuve zum Beispiel, das war damals in Zolder eine Tragödie.“

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Ralf Schumacher: „Ein völliger Black-out von Magnussen“

Schumi II, der selbst in seiner Karriere schon mehrfach schwer verunglückte (u.a. zwei Mauer-Crashs in Indianapolis), geht mit Magnussen hart ins Gericht: „Unglaublich. Das sind Dinge, die einem Formel-1-Fahrer nicht passieren dürfen. Das war ein völliger Black-out von Magnussen.“

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Bremstest bei Tempo 260: Haas-Rüpel Kevin Magnussen fährt dem schnelleren Renault-Fahrer Esteban Ocon vors Auto.

Nico Hülkenberg kennt Renn-Rüpel Magnussen

Magnussen, immer wieder dieser Dänen-Rüpel. Hülkenberg beschuldigte ihn 2017 in Budapest vor laufender Kamera als „unsportlichsten Fahrer des Rennens“. Daraufhin konterte Magnussen „Lutsch mir die Eier, Liebling.“

Nico Hülkenberg übel beschimpft: „Lutsch meine Eier, Liebling!“

Den Spruch fand der „Hülk“ zwar witzig, doch auf der Strecke mag den Kevin keiner. Hülkenberg erklärt: „Wenn es um Racing geht, ist er einfach eklig. Hartes Verteidigen ist gut, aber er ist einfach rücksichtslos und schickt Leute in die Wand.“

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Die Lieblings-Rivalen Nico Hülkenberg (l.) und Kevin Magnussen zoffen sich vor der TV-Kamera in Budapest 2017

Kevin Magnussen droht empfindliche Strafe

So rücksichtslos fuhr er auch schon oft gegen seinen eigenen Haas-Kollegen Romain Grosjean (34), weshalb sie von Haas-Teamchef Günther Steiner (55) schon abgemahnt wurden, und nun auch gegen Ocon. Die Rennleitung untersuchte den Vorfall, es droht eine empfindliche Strafe für den ohnehin im 1. Quali-Drittel ausgeschiedenen Magnussen.

Die Rüpel-Rangliste der Formel 1 Ist „Mad Max“ oder Magnussen gefährlicher?

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Ab zur Nasen-OP: Beim Einschlag in die Mauer wurde der Renault von Esteban Ocon schwer beschädigt.

Haas-Teamchef führt schon Gespräche mit Hülkenberg

Doch viel Hoffnung auf Besserung gibt es nicht. Ralf Schumacher: „Der Günther wird sicher ein ernstes Wort mit Magnussen sprechen, aber ich befürchte, der lernt es nicht mehr.“ Vielleicht erledigt sich das Problem von selber, denn Magnussens Vertrag läuft aus. Und Steiner hat einen Nachfolger schon an der Angel: Hülkenberg.

Steiner hielt an Crash-Duo Grosjean/Magnussen fest

„Wir wissen, was für ein guter Fahrer Nico ist und haben auch schon ein paarmal gesprochen“, verrät der Südtiroler, der mit dem Routinier schon nach dessen unrühmlichen Renault-Aus verhandelte, sich dann aber doch wieder für das Crash-Duo Grosjean/Magnussen entschied.

Fährt Nico Hülkenberg bald mit seinem „Eier“-Schlecker Magnussen?

Nach Hülkenbergs Super-Comeback für den Corona-infizierten Sergio Perez (30) in Silverstone und Magnussens Ocon-Foul sollte er dringend handeln.

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