Virtueller Bahrain-GP Hülkenberg gibt sein Formel-1-Comeback

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Nico Hülkenberg gibt sein Formel-1-Comeback beim virtuellen Bahrain-GP.

London – Die ersten acht Formel-1-Rennen sind wegen der Corona-Krise abgesagt oder verschoben, doch die Stars fahren trotzdem. Nur nicht auf den echten Strecken, sondern virtuelle Grands Prix.

Formel-1-Boss Chase Carey (66) stellt dafür seine Fahrer ab, Weltmeister Mercedes und Red Bull machen mit. Und das erste Rennen startet schon am Sonntag (21 Uhr), wenn eigentlich der Bahrain-GP gelaufen wäre.

Carey dreht als Krisenmanager auf. Nach der Chaos-Absage des Australien-GP stellte der New Yorker mit dem charakteristischen Schnäuzer in kürzester Zeit die „F1 Esports Virtual Grand Prix Serie“ auf die Beine.

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Formel-1-Stars fahren virtuell gegeneinander

In der sollen laut Carey bis zum geplanten WM-Start in Baku (7. Juni) „eine Reihe aktueller Formel-1-Fahrer“ virtuell gegeneinander antreten. Dabei sind u.a. McLaren-Jungstar Lando Norris (20), Williams-Rookie Nicholas Latifi (24) und Mercedes-Testfahrer Esteban Gutierrez (28).

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Virtueller Bahrain-GP wird live übertragen

Gefahren wird auf der jeweiligen, virtuellen Strecke im offiziellen Videospiel „F1 2019“ von Codemasters die halbe Renndistanz (28 Runden), vorher gibt es ein Qualifying. Die Dauer soll rund 90 Minuten betragen. Übertragen werden die Rennen auf der F1-Homepage (www.f1.com), deren Youtube-Kanal und bei Facebook.

Lando Norris fährt bei Piratenserie „Not the BAH GP“

Damit folgt die Formel 1 dem Beispiel von Red-Bull-Pilot Max Verstappen (22) und McLaren-Jungstar Lando Norris (20), die schon in Melbourne bei zwei SimRacing-Events gegen Fans angetreten waren.

Norris fährt am Sonntag aber zunächst wieder bei der Piratenserie von Veloce Esports, und zwar den„Not the BAH GP“.

Nico Hülkenberg gibt Formel-1-Comeback

Dafür gibt der bei Renault aussortierte Nico Hülkenberg (32) sein Formel-1-Comeback. Nach seinem Start beim „The Race All-Star Esports Battle“ fährt der Emmericher auch beim virtuellen Bahrain-GP mit.

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Max Verstappen mag offizielles F1-Spiel nicht

Abgesagt hat am Abend dagegen Max Verstappen. „Ich bin mit dem Spiel F1 2019 nicht vertraut. Deshalb funktioniert der Wechsel zwischen all diesen Spielen für mich einfach nicht“, sagte der Holländer seinem Heimatsender ZiggoSport. „Außerdem fahre ich immer um den Sieg. Ich werde nicht irgendwo hinten herumfahren. Dann nehme ich lieber gar nicht teil.“

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Red-Bull-Star Max Verstappen fährt in seinem Simulator in seinem Apartment in Monaco.

Philipp Eng und Chris Hoy fahren für Red Bull

Red Bull nominierte für das ersten Rennen in Bahrain den österreichischen DTM-Piloten Philipp Eng (30) und Bahnrad-Olympiasieger Chris Hoy (43). Der Schotte ist jetzt Rennfahrer und startete schon im Porsche Supercup, RallyCross und im Ligier-Nissan LMP2-Boliden bei den 24-Stunden-Rennen in Le Mans.

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Der britische Bahnrad-Star Chris Hoy (r.) startete im Ligier-Nissan-Boliden bei den 24 Stunden von Le Mans.

Mercedes teilte mit, man werde „in irgendeiner Form“ daran teilnehmen und arbeite „an der Durchführbarkeit und der Logistik, um die Ausrüstung zu den Menschen zu bringen.“

Corona-Verdacht: Lewis Hamilton in der Isolation

Weltmeister Lewis Hamilton (35) wird allerdings zunächst nicht starten. Der Brite befindet sich nach dem Kontakt zum corona-infizierten Schauspieler Idris Elba in der Isolation in seinem Monaco-Apartment. Und da hat er zudem keinen Hightech-Simulator wie Verstappen.

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Sebastian Vettel ist kein Esports-Fan

Eine Absage für seine virtuellen Serie bekam Carey allerdings von Ferrari-Altmeister Sebastian Vettel (32). Der Oldtimer-Fan ist kein großer Freund des Konsolen-Sports. Dabei wäre das bestimmt gutes Training für seine Zweikampf-Schwäche.

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