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Konflikt im Nahen OstenFinden Formel-1-Rennen 2026 in Deutschland statt?

Die neue Formel-1-Saison steht vor der Tür. Doch aufgrund des Konfliktes im Nahen Osten stehen hinter den Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien noch Fragezeichen. 

Große Unruhe in der Formel 1! Stehen die Grand Prix in Bahrain und Saudi-Arabien auf der Kippe? Aufgrund der heiklen Sicherheitslage in der Nahost-Region könnte eine Änderung des Rennkalenders bevorstehen. Dabei würden sich natürlich viele deutsche Fans einen Grand Prix in Deutschland wünschen. 

Doch wie steht der Hockenheimring selbst zu dieser Top-Gelegenheit? Auf Nachfrage von „t-online“ zeigt sich die Leitung bedeckt. „An Spekulationen über mögliche Änderungen im Formel-1-Kalender oder über eine potenzielle Rolle als Ausweichdestination beteiligen wir uns nicht“, so lautet es in einem Statement. Es sei auch nicht geplant, sich „proaktiv positionieren“ zu wollen.

Schumacher glaubt nicht an einen deutschen Grand Prix

Im Prinzip wäre man jedoch einsatzbereit! Die Rennstrecke erfüllt nach wie vor die Bedingungen für ein Event der Formel 1. Aber: „Die Vorbereitung eines solchen Rennwochenendes [...] erfordert einen erheblichen zeitlichen Vorlauf“, lautet die Einschränkung von den Verantwortlichen der Strecke. Dies würde für die Technik, die Organisation und insbesondere das Marketing gelten. Die Zeit wird also knapp.

TV-Fachmann Ralf Schumacher dämpft ebenfalls die Hoffnungen der deutschen F1-Anhänger. Er stellt im Sky-Podcast „Backstage Boxengasse“ unmissverständlich fest: Sollte die Sicherheitslage rund um die Rennen am 12. April sowie am Wochenende darauf weiterhin bedenklich sein, „dann hat sich das Thema eigentlich schon erledigt“. In diesem Fall müsste Europa als Ersatz einspringen.

Allerdings denkt der 50-Jährige dabei nicht an die Bundesrepublik. Stattdessen schlägt er die Kurse in Portimão (Portugal) sowie Le Castellet (Südfrankreich) vor. Unter anderem begründet er es damit, dass „weiter südlich in Europa das Wetter auch nun mal besser ist“.

Beide Kurse können auf aktuelle F1-Erfahrung verweisen: In Portimão fand das letzte Rennen 2021 statt, in Le Castellet sogar erst 2022. Im Gegensatz dazu wurde der letzte Große Preis am Hockenheimring bereits 2019 ausgetragen.

Schumacher drängt auf eine schnelle Entscheidung: „Das müsste aber alles zeitnah entschieden werden, vor allem natürlich wegen der Tickets und der Zuschauer.“

Wie heikel die Situation ist, wurde schon beim Start der Saison in Melbourne deutlich. Für zahlreiche Teams gestaltete sich die Anreise als logistisches Problem, da die Flughäfen in Doha und Dubai aufgrund der Auseinandersetzung im Nahen Osten temporär nicht angeflogen werden konnten. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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