Riesen-Aufruhr in der Königsklasse! Design-Ikone Adrian Newey will offenbar seinen Posten als Teamchef bei Aston Martin abgeben. Dafür könnte ein anderer Rennstall-Boss aus der Formel 1 seinen Platz übernehmen.
„Bosse-Beben in der Formel 1“Hülkenberg-Chef vor Wechsel zu anderem Team?

Copyright: IMAGO/ZUMA Press Wire
Nico Hülkenberg (l.), Audi-Teamchef Jonathan Wheatley (M.) und Gabriel Bortoleto bei der Premiere zum Formel-1-Film im vergangenen Jahr.
Aktualisiert
Ein gewaltiges Stühlerücken sorgt für Unruhe in der Königsklasse des Motorsports. Im Mittelpunkt des Geschehens: Aston Martin, Design-Ikone Adrian Newey, Audi und Jonathan Wheatley. Die Spekulationen schießen ins Kraut, denn es geht um die Spitzenjobs bei zwei Rennställen.
Meldungen zufolge gibt Adrian Newey seinen Posten als Teamleiter bei Aston Martin bereits nach den ersten beiden Grand Prix der 2026er-Saison auf. Die Aerodynamik-Legende will sich demnach wieder komplett auf seine Kernkompetenz fokussieren: die Weiterentwicklung des Boliden auf technischer Ebene.
Audi-Teamchef Jonathan Wheatley könnte sich Aston Martin anschließen
Sein Ersatz könnte direkt von einem Rivalen kommen. Als Top-Anwärter gilt Jonathan Wheatley, der seit gerade einmal zehn Monaten das neue Audi-Werksteam anführt. Das berichtet „sport.de“.
Noch ist unklar, wann genau Wheatley die Seiten wechseln könnte, denn das hängt von den Details in seinem Audi-Vertrag ab. Aston Martin selbst wiegelt ab und bezeichnete den Bericht auf „Sky“-Nachfrage als „Gerücht und Spekulation“. Dennoch scheint das Vorhaben, das Genie Newey zum Teamleiter zu befördern, damit gescheitert zu sein.
Bereits Ende 2025, bei Neweys Ernennung zum Kopf am Kommandopult, äußerten Kritiker Bedenken über seine überfrachtete Position. Er agierte nicht nur als Chefentwickler und Teamleiter, sondern ist zudem Miteigentümer des Rennstalls. Der verheerende Auftakt in die 2026er-Saison, in der Aston Martin den eigenen Ansprüchen meilenweit nachhinkt, gibt den Zweiflern nun anscheinend recht. Insbesondere die Kooperation mit Motorenlieferant Honda sorgt für gewaltige Schwierigkeiten.
Felix Görner, RTL-Reporter und F1-Insider, bringt es auf den Punkt: „Das ist ein Bosse-Beben in der Formel 1, ausgelöst durch das grüne Desaster bei Aston Martin.“ Für ihn ist Neweys Rückzug keine Überraschung. „Newey als Teamchef war eine komplette Fehlbesetzung – das ist so, als würde man Pablo Picasso zum Ministerpräsidenten machen. Das macht überhaupt keinen Sinn.“
Die Initiative für diese Veränderung ging angeblich von Newey persönlich aus. Er und Wheatley sind seit ihrer gemeinsamen Zeit bei Red Bull eng verbunden und gute Freunde. Görner zufolge hat Newey den Chef von Aston Martin, Lawrence Stroll, davon überzeugt, Wheatley an Bord zu holen. Für Wheatley selbst käme der Wechsel gelegen, da er so in seine Heimat England zurückkehren und bei seiner Familie sein kann.
Der Abgang von Wheatley wäre für Audi eine „Riesen-Schwächung“, so die Analyse von Görner. Der Weggang sei jedoch auch auf interne Reibereien zurückzuführen. Bei Audi existierte mit dem Vorstandsvorsitzenden Mattia Binotto und Wheatley eine Art Führungsduo, bei dem beide den alleinigen Führungsanspruch stellten. „Es hat nicht funktioniert. Wheatley ist jetzt froh, dass er keinen Binotto mehr über sich hat.“
Mit dem Wechsel versucht Aston-Martin-Boss Stroll nun, „den Turnaround in dieser Saison noch zu schaffen“. Ob dies von Erfolg gekrönt sein wird, ist völlig offen. Görner fragt sich: „Ob man aus dieser grünen Gurke Aston Martin noch etwas machen kann, weiß aber keiner.“ Für die Formel 1 bedeutet dieser Knall eine „doppelte Reißleine“, die sowohl bei Aston Martin als auch bei Audi gezogen wird. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

