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Heute im Free-TVAuch ohne seinen berühmten Hauptdarsteller ist dieses Actionfilm-Sequel ein irres Spektakel

Einer der besten Actionfilme der letzten 25 Jahre: Charlize Theron spielt Furiosa in „Mad Max: Fury Road“. (Bild: RTL / 2016 Warner Bros. Feature Productions Pty Limited. )

Copyright: RTL / 2016 Warner Bros. Feature Productions Pty Limited.

Einer der besten Actionfilme der letzten 25 Jahre: Charlize Theron spielt Furiosa in „Mad Max: Fury Road“. (Bild: RTL / 2016 Warner Bros. Feature Productions Pty Limited. )

Ein Comeback nach 30 Jahren: Max Rockatansky durchquert wieder die Wüste. Doch nachdem Mel Gibson absagte, musste ein neuer Hauptdarsteller gefunden werden.

Jahrzehnte wurde über eine Fortsetzung der „Mad Max“-Reihe (1979 bis 1985) spekuliert. Nicht weniger als 30 Jahre nach „Jenseits der Donnerkuppel“ kam mit „Mad Max: Fury Road“ (Donnerstag, 19. März, 20.15 Uhr, VOX) tatsächlich der vierte Teil in die Kinos. Ohne Mel Gibson, der in allen bisherigen Filmen die Titelrolle spielte. Der sagte bereits rund zehn Jahren zuvor sein Mitwirken an einem potenziellen neuen Projekt ab. Doch George Miller, Schöpfer der Reihe und Regisseur, ließ sich von der Absage Gibsons nicht beeindrucken und wählte mit dem damals 37-jährigen Briten Tom Hardy einen actionerfahrenen Nachfolger aus.

Miller verfasste gemeinsam mit Teil-eins-Autor Nico Lathouris und Brendan McCarthy (“Turtles“, 1990) das Drehbuch zu der dem Vernehmen nach rund 100 Millionen Dollar schweren US-Produktion. Zwei wesentliche Vorgaben sind sichtbar: Zum einen trifft Film vier den Ton seiner immerhin schon jahrzehntealten Vorgänger. Zum anderen sollte es ganz offensichtlich richtig knallen - und zwar dauerhaft. George Miller inszenierte einen Film, in dem einzig und allein die Action den Ton angibt. Im Grunde ist „Fury Road“ eine einzige, zwei Stunden andauernde Verfolgungsjagd, in der es kaum Zeit zum Verschnaufen gibt. Alles ist laut, alles ist wild, alles ist schnell - immerzu. Nur geredet wird denkbar wenig.

Für Kritiker ist „Mad Max: Fury Road“ einer der besten Filme des 21. Jahrhunderts

Mad Max alias Max Rockatansky hat nach allen Erlebnissen beschlossen, allein durch die Wüsten der Postapokalypse zu ziehen. Doch trifft er dort nach einigem Wirrwarr auf eine Gruppe von Flüchtlingen in einem Kampfwagen, der von Furiosa (Charlize Theron) gesteuert wird. Die imposante Herrscherin ist auf der Flucht vor dem Tyrannen Immortan Joe (Hugh Keays-Byrne), nachdem sie ihm etwas ausnehmend Wertvolles gestohlen hat: fünf Frauen, die Mütter einer neuen Generation sein sollen. Eine von ihnen ist gar schwanger. Immortan Joe nimmt die Verfolgung auf, und Max gerät - wieder einmal eher unfreiwillig - mitten hinein in einen Bandenkrieg, der ausschließlich mit skurrilen Fahrzeugen und in Hochgeschwindigkeitstempo ausgetragen wird.

Das lässt „Fury Road“ zwar zu einem anstrengenden, aber eben auch sehr unterhaltsamen Film werden, zumal die Verantwortlichen mit einer Reihe origineller Ideen immer wieder für Abwechslung sorgen. „Es war buchstäblich so, als würde man in den Krieg ziehen“, sagte Stunt-Koordinator Guy Norris über „Mad Max: Fury Road“: Und man hat im vierten Film aus George Millers postapokalyptischer Saga tatsächlich jederzeit das Gefühl, dass hier wirklich etwas auf dem Spiel steht. Nicht nur erzählerisch, sondern auch im Hinblick auf die Sicherheit aller Beteiligten: Jede Verfolgungsjagd, jede Explosion und jede todesmutige Aktion fühlt sich echt an. Ein irres Spektakel, das auch viele Kritiker begeisterte: Für die Ranking-Seite „They Shoot Pictures, Don't They“ zählt „Mad Max: Fury Road“ zu den 20 besten Filmen des 21. Jahrhunderts. (tsch)

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