Abo

+++ Eilmeldung +++ Gewalt am Friesenplatz Kölner Polizei jagt Schläger-Duo mit Fotos

+++ Eilmeldung +++ Gewalt am Friesenplatz Kölner Polizei jagt Schläger-Duo mit Fotos

Großer WurfMünchen will Leichtathletik-WM nach Deutschland holen

Deutsche Sprint-Staffel der Frauen

Copyright: Sven Hoppe/dpa

Vier Jahre nach der Leichtathletik-EM bewirbt sich München nun um die WM. (Archivbild)

Nach der Europameisterschaft 2022 hat München jetzt Größeres im Visier.

München hat nach der erfolgreichen Leichtathletik-Europameisterschaft 2022 das nächste sportliche Großereignis im Blick. Die bayerische Landeshauptstadt bewirbt sich für die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2029 oder 2031. Dafür gab der Stadtrat nun mit breiter Zustimmung grünes Licht.

„Eine begeisternde WM in unserem ikonischen Olympiapark, das wäre ein Gewinn für den Sport, für unsere Stadtgesellschaft, für die internationale Strahlkraft Münchens und natürlich auch für unser großes Ziel, die Olympischen und Paralympischen Spiele wieder nach München zu holen“, erklärte die für Sport zuständige Bürgermeisterin Verena Dietl (SPD) im Anschluss an den Beschluss.

Tausende Athleten aus fast 200 Ländern erwartet

Die Eckdaten für das Event stehen bereits fest: Über neun Tage hinweg werden circa 2.200 Sportlerinnen und Sportler aus rund 195 Ländern erwartet, die in 50 Disziplinen um Medaillen wetteifern. Als Hauptaustragungsort dient das momentan in Sanierung befindliche Olympiastadion, ergänzt durch weitere Sportstätten im Olympiapark. Die Marathon- und Geher-Wettbewerbe sollen quer durch das Stadtgebiet von München verlaufen.

Laut Informationen der dpa müssen die kompletten Bewerbungsdokumente, einschließlich aller finanziellen Garantien, bis Anfang April eingereicht sein. Der Weltverband World Athletics plant, bis September dieses Jahres die Entscheidung zu fällen, wer die WM im Anschluss an das Event 2027 in Peking ausrichten wird.

Warum 2031 das Wunschjahr für München ist

Zwar ist eine Bewerbung für beide möglichen Jahre vorgeschrieben, doch die Stadt hat eine deutliche Vorliebe für 2031. Der Grund dafür ist einfach: Der Terminkalender für 2029 ist in der bayerischen Metropole schon sehr gut gefüllt. Im Mai steigt dort das Deutsche Turnfest, gefolgt von der Fußball-EM der Frauen im Juli und August.

Die geschätzten Kosten für das Mega-Event liegen bei etwa 107 Millionen Euro (für 2029) oder 110 Millionen Euro (für 2031). Die Finanzierung soll zu gleichen Teilen vom Bund, dem Freistaat Bayern und der Stadt München getragen werden. Man plant, für die Veranstaltung hauptsächlich die bereits existierende Infrastruktur der Olympischen Spiele von 1972 zu nutzen.

Die Bewerbung für die Weltmeisterschaft ist Teil einer übergeordneten Strategie. So bilden die Sportstätten im Olympiapark auch den Kern der Münchner Kandidatur für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044. Welche Stadt oder Region für Deutschland schlussendlich antreten wird, steht allerdings noch nicht fest. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Selina Grotian während eines Wettkampfs.

Tränen-Beichte

Deutsches Biathlon-Juwel: „Die Angst war sehr groß“