Große Sorgen bei Dänemark vor dem Finale der Handball-EM gegen Deutschland. Verteidiger Simon Hald musste nach dem Halbfinale ins Krankenhaus.
Schock vor Finale gegen DeutschlandDänen-Star nach Kopf-Treffer im Krankenhaus
Das war ein Schock für Dänemark trotz Finaleinzug! Am Sonntag (18 Uhr) kämpfen die Dänen gegen das DHB-Team um die Krone, doch jetzt bereitet ein Leistungsträger massive Kopfschmerzen. Verteidigungs-Hüne Simon Hald (31) landete nach dem Halbfinal-Erfolg über Island (31:28) in einer Klinik.
Der Auslöser für den Krankenhausaufenthalt: ein heftiger Zusammenprall am Kopf in der 21. Minute des Spiels. Ellidi Vidarsson (27), der Kreisläufer von Island, erwischte den 2,03-Meter-Riesen versehentlich im Gesicht, als er einen Wurfversuch startete.
Handball-EM: Dänemarks Simon Hald musste ins Krankenhaus
Trainer Nikolaj Jacobsen (54) gab nach der Partie bekannt, dass Hald sich nicht gut fühlte und deswegen zur Abklärung gebracht wurde. Das berichtet „Bild“.
Jacobsen lieferte eine verhaltene Einschätzung zum Befinden seines Spielers: „Ich kann sagen, dass es ihm gut geht, aber wir müssen natürlich überprüfen, ob es verantwortungsvoll ist, ihn am Sonntag spielen zu lassen.“ Seine Teilnahme am Endspiel steht damit gehörig auf der Kippe.
Nach dem Zusammenstoß wirkte Hald kurzzeitig sichtlich mitgenommen, brachte die erste Spielhälfte aber noch hinter sich. Nach Wiederanpfiff saß er erst auf der Bank, ging dann jedoch in die Umkleidekabine und wurde von dort aus für eine gründlichere Untersuchung in ein Krankenhaus transportiert.
Für die dänische Mannschaft wäre ein Fehlen von Hald eine mittlere Katastrophe, da auf der Kreisläufer-Position ohnehin schon große Personalprobleme bestehen. Mit Emil Bergholt (28) und Lukas Jörgensen (26) sind bereits zwei Akteure im Laufe des Wettbewerbs verletzungsbedingt ausgeschieden. Sollte jetzt auch Hald ausfallen, bliebe mit Magnus Saugstrup (29) lediglich ein einziger Spezialist für diese Schlüsselrolle übrig.
Der dänische Trainer äußerte sich sichtlich genervt von der Verletzungsserie: „Das ist äußerst bedauerlich, und ich hoffe, dass ich das nie wieder erleben muss.“
Hald, der zwischen 2018 und 2023 für Flensburg auf dem Parkett stand, wäre ein herber Dämpfer im Ringen um den ersten EM-Sieg seit 2012. (red)
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