Kuriose Vorbereitung auf das EM-„Endspiel“ gegen Frankreich: Lukas Mertens ist aus dem Doppelzimmer mit Franz Semper ausgezogen.
„Nichts gegen Franz, aber…“DHB-Star flüchtet vor Frankreich-Kracher ins Einzelzimmer
Aktualisiert
Gegen Dänemark musste er noch aussetzen, vor dem EM-„Endspiel“ gegen Frankreich meldet sich Lukas Mertens (29) zurück.
Der Linksaußen ist am Mittwochabend (18 Uhr, ZDF und Dyn) wieder mit von der Partie. Er und Rechtsaußen Lukas Zerbe (30) stehen dann wieder im 16er-Kader der DHB-Auswahl.
Handball-Star leidet im Doppelzimmer: „Komme nicht in den Schlaf“
Um aber wirklich fit zu sein, griff Mertens zu einer kuriosen Maßnahme: ein Umzug innerhalb des Mannschaftshotels! Das berichtet „bild.de“. Die Ursache für seine Flucht in ein Einzelzimmer war Team- und Zimmerkollege Franz Semper (28).
Zwischenmenschlich passte alles, aber die Nächte wurden für Mertens zur Qual. Semper schnarchte nachts einfach dermaßen laut, dass an eine ruhige Nacht nicht zu denken war. „Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber wenn jemand neben mir schnarcht, ich kann nicht schlafen, ich komme nicht in den Schlaf“, verriet Mertens.
Der Zimmerwechsel war für ihn alternativlos, auch wenn er die Gesellschaft im Doppelzimmer normalerweise sehr mag. Er stellte klar: „Für so ein Turnier brauchst du Schlaf, Schlaf ist essenziell. Nichts gegen Franz, aber das war wichtig.“
Dass er im Dänemark-Spiel aussetzte, hatte vor allem taktische Gründe. Im Tagesverlauf hatte Bundestrainer Alfred Gíslason (66) Mertens und Zerbe mitgeteilt, dass sie eine Verschnaufpause bekommen. Damit wollte er den Dauerbrennern auf den Außenpositionen eine Erholung von der enormen Anstrengung ermöglichen.

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Lukas Mertens hatte ein Problem mit seinem Zimmerkollegen.
Nun liegt die ganze Konzentration auf dem Kräftemessen mit Frankreich. Für den Einzug ins Halbfinale am Freitag reicht dem deutschen Team ein Unentschieden. Die Franzosen hingegen sind zum Siegen verdammt. (red)
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