Riesen-Ärger für die Fifa! Wegen Wucher-Preisen und fiesen Tricks bei den Tickets nehmen US-Ermittler den Weltverband ins Visier.
Zoff um WM-TicketsBetrügerische Verkaufsmethoden: US-Justiz ermittelt gegen Fifa

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Gianni Infantino und die Fifa verlangen bei der WM 2026 horrende Ticketpreise.
Für Fifa-Chef Gianni Infantino (56) braut sich was zusammen. Kurz vor dem Start der WM in den USA, Mexiko und Kanada geraten die Ticket-Praktiken und die überzogenen Kosten des Verbands ins Fadenkreuz der Behörden. Ein offizielles Verfahren gegen die Fifa wurde von den Generalstaatsanwaltschaften in New York und New Jersey eröffnet.
Die Anschuldigungen sind heftig: Es besteht der Verdacht auf betrügerische Verkaufsmethoden und überhöhte „Wucher“-Preise für die Eintrittskarten. In Kalifornien wird ebenfalls untersucht, ob die massiv gestiegenen Ticketkosten gegen Gesetze verstoßen.
Staatsanwältin mit deutlicher Warnung: „Keine Einladung zur Ausbeutung“
Jennifer Davenport (51), die Generalstaatsanwältin von New Jersey, und ihre New Yorker Amtskollegin Letitia James (67) haben sich schon an die Fifa gewandt und Auskünfte verlangt. Das berichtet „Sport-Bild“.
Vor allem Davenport nahm kein Blatt vor den Mund, was die Praktiken der Fifa anging. „Ehrlichkeit beim Ticketverkauf ist nicht kompliziert. Doch die Fifa hat ihn zu einem wahren Labyrinth aus Verwirrung, künstlicher Verknappung und horrenden Preisen gemacht“, ließ sie verlauten. Dies geschehe alles „auf Kosten der Verbraucher und der hart arbeitenden Bürger New Jerseys“. Ihre Ansage an den Weltverband ist glasklar: Die Weltmeisterschaft sei ein Privileg für die Gegend, aber „keine Einladung, Einwohner und Besucher auszubeuten“.
Auslöser für die Untersuchung ist unter anderem ein fieser Trick: Anhänger hatten wohl Karten für spezifische Sitzplatzbereiche erworben, die auf den Plänen der Stadien markiert waren. Meldungen zufolge hat die Fifa diese Bereiche im Nachhinein einfach angepasst, noch bevor die Sitzplätze konkret zugeteilt wurden. Die Konsequenz: Zahlreiche Ticketkäufer landeten anscheinend auf viel schlechteren Plätzen, als sie ursprünglich gebucht hatten.
Aber das ist noch nicht alles. Die Kosten an sich erzeugen ebenfalls großen Ärger. Die Eintrittskarten für die WM sind anscheinend erheblich kostspieliger als bei vergangenen Weltmeisterschaften. Fanverbände prangern schon lange die „Wucher“-Preise an, die durch ein flexibles Preissystem je nach Andrang immer weiter nach oben klettern können.
Auch die zusätzlichen Ausgaben sind happig: Für die Begegnungen im MetLife Stadium, wo am 19. Juli das Endspiel stattfindet und insgesamt acht Partien ausgetragen werden, müssen Fans, die aus New York anreisen, angeblich mehr als 100 Dollar für den Nahverkehr hinlegen. Ein Stellplatz für das Auto schlägt sogar mit 225 Dollar zu Buche.
Und die Reaktion des Fifa-Chefs? Gianni Infantino rechtfertigte die hohen Ticketkosten vor Kurzem. Sein Argument: Man richte sich nach dem Markt. Weil die Entertainment-Industrie in Nordamerika extrem ausgeprägt sei, müsse die Fifa dort eben passende „Marktpreise“ aufrufen. Doch exakt diese Vorgehensweise alarmiert nun die amerikanischen Justizbehörden. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

