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Ekel-Video auf InstagramSpieler nach pornografischem Clip für 6 Monate gesperrt

Fußballplatz

Copyright: Tobias Hase/dpa

Ein Amateurfußballer aus dem Landkreis Celle ist für ein halbes Jahr gesperrt worden. (Symbolbild)

Eklat im Amateurfußball: Kicker für Porno-Clip gesperrt.

Riesen-Aufregung im Amateurfußball! Ein Kicker aus dem Kreis Celle ist für sechs Monate aus dem Verkehr gezogen worden. Er hatte zwei Kontrahenten in einem Instagram-Clip bloßgestellt. Das Urteil des Sportgerichts vom Kreisfußballverband: Die Aktion sei eine „pornografische Darstellung“.

Was steckt dahinter? Im April kam es zum Duell der Nachbarn FG Wohlde und TuS Unterlüß in der 2. Kreisklasse. Nach dem klaren 8:2-Erfolg für seine Mannschaft postete der Wohlder Fußballer den von ihm veränderten Clip auf seinem Instagram-Profil. Der Beitrag ist inzwischen nicht mehr online.

Geschmackloser Clip demütigt Gegner

Der kurze Film zeigte zwei am Boden kniende Fußballer aus Unterlüß. Zusätzlich wurde eine Comicfigur eingeblendet, die sexuelle Gesten macht. Das Sportgericht stufte dies als „pornografische Darstellung“ ein, ein Detail, das die „Cellesche Zeitung“ aufgriff.

Einer der beiden gedemütigten Kicker äußerte sich gegenüber der Zeitung deutlich: „Wir fühlen uns erniedrigt und gedemütigt.“ Ein klares Statement gegen den Urheber der widerlichen Aktion.

Spieler versucht sich rauszureden

Der 23-jährige Spieler von Wohlde gab vor dem Sportgericht eine schriftliche Erklärung ab, um sich zu verteidigen. Seine Argumente: Die gegnerischen Kicker seien nicht verlinkt, nur verschwommen zu sehen und sein Account sei privat. Trotzdem sprach er eine Entschuldigung aus: Er wolle sich „bei jedem aufrichtig entschuldigen, für den Fall, dass sich eine jegliche Person durch das Video persönlich angegriffen fühlt“.

Diese Ausflüchte überzeugten das Sportgericht aber nicht. In der Begründung des Urteils steht klipp und klar: „Der Vorfall stellt keineswegs ein Kavaliersdelikt oder einen harmlosen Scherz dar.“ Die Konsequenz: eine Sperre für sechs Monate, zwei davon auf Bewährung. Obendrauf kommt die Auflage, dass der 23-Jährige sich erneut „persönlich und öffentlichkeitswirksam“ bei den beiden anderen Kickern entschuldigen muss. Der Verein FG Wohlde kann gegen diese Entscheidung noch vorgehen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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