Konrad Laimer sorgt mit einem „Hogwarts“-Spruch über das WM-Quartier des DFB für Aufsehen. Und auch die Aussichten auf eine Vertragsverlängerung nimmt der Bayern-Profi mit Humor.
„Die sind in Hogwarts“Bayern-Profi mit frechem Spruch gegen DFB-Team

Copyright: AFP
Konrad Laimer vom FC Bayern feiert mit der Meisterschale. DFB-Profi Joshua Kimmich und England-Kapitän Harry Kane stehen dahinter.
Kalifornische Küste statt Provinz in North Carolina! Das DFB-Team bezieht sein Lager für die WM in Winston-Salem, während Österreichs Auswahl mit Coach Ralf Rangnick am Pazifik logiert. Diese Situation nutzt Bayern-Profi Konrad Laimer für einen witzigen Seitenhieb.
Als man ihn fragte, ob die deutschen Spieler neidisch auf das österreichische Domizil im „Ritz-Carlton Bacara“ nahe Santa Barbara blicken, entgegnete Laimer mit einem Lachen: „Ich glaube, ja. Ich könnte mir vorstellen, dass sie neidisch sind.“
Bayerns Konrad Laimer brennt auf sein WM-Debüt
Aber das war noch nicht alles. Über das deutsche Quartier im „The Graylyn Estate“ scherzte er laut „Bild“: „Ich weiß nicht, wo die sind, in North Carolina oder sonst irgendwas, in Hogwarts …“. Ein spaßiger Vergleich, weil die deutsche Unterkunft mit ihren 85 Zimmern auf einem 55 Hektar umfassenden Gelände wirklich wie eine historische Festung aussieht.
Ungeachtet des spaßigen Spruchs ist die Begeisterung bei Laimer enorm. Immerhin nimmt Österreich nach 28 Jahren erstmals wieder an einer WM teil. „Es ist pure Vorfreude! Eine Weltmeisterschaft zu spielen, ist etwas ganz Großes, es ist das Größte. Ein geiles Gefühl!“, so der euphorische Spieler.
Das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann spielt in der Gruppenphase gegen Curacao (14. Juni, 19 Uhr), die Elfenbeinküste (20. Juni, 22 Uhr) sowie Ecuador (25. Juni, 22 Uhr). Die Österreicher bekommen es mit Jordanien, Argentinien und auch Algerien zu tun.
Neben der WM-Vorbereitung verhandelt Laimer im Stillen über seine weitere Karriere beim FC Bayern. Sein aktueller Kontrakt läuft bis 2027, aber die Gespräche über eine Anhebung seines Salärs – momentan angeblich etwa 8 bis 9 Millionen Euro jährlich – stocken.
Dies bekräftigte Sportvorstand Max Eberl: „Da kommt man momentan nicht übereinander.“ Laimer persönlich begegnet dem Gehaltsstreit mit Witz und sagte nach dem Triumph im DFB-Pokal scherzhaft: „Vielleicht wird Österreich Weltmeister und dann wird’s noch teurer.“ (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
