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Der heimliche WM-StarUnbekannter Kicker hat dank Influencer plötzlich 1,4 Mio. Fans

Tim Payne

Copyright: Masanori Udagawa/Photosport/AP/dpa

Der neuseeländische Nationalspieler Tim Payne (l) ist schon vor der Fußball-WM zum heimlichen Star geworden.

Irre Aktion macht unbekannten Kicker zum Social-Media-Star

Schon vor dem Anpfiff hat die Fußball-WM einen überraschenden Star: Tim Payne. Noch nie gehört? Genau das war die Idee des argentinischen Influencers Valen Scarsini. Er startete eine verrückte Aktion in den sozialen Medien: Seine riesige Community sollte einen bis dato unbekannten Verteidiger aus Neuseeland zum Internet-Helden aufbauen.

Scarsini, der auf Instagram als „El Scarso“ bekannt ist, machte sich auf die Suche nach dem am wenigsten populären Kicker der anstehenden WM, die in den USA, Kanada sowie Mexiko ausgetragen wird. Das Kriterium: die geringste Anzahl an Followern. Er landete bei dem 32-jährigen Tim Payne.

Von 4.700 auf 1,4 Millionen: Paynes Account geht durch die Decke

An seine mehr als 550.000 Follower auf Instagram richtete Scarsini die Worte: „Bis zum Beginn der Weltmeisterschaft sind es nur noch wenige Tage, und wir alle freuen uns darauf, unsere Nationalmannschaft anzufeuern. Aber was wäre, wenn es einen Spieler gäbe, der uns alle vereint, einen Fußballer, den wir alle unabhängig von seiner Nationalität unterstützen?“ Sein Aufruf war, Payne zu einem Internet-Phänomen zu machen.

Und die Aktion zündete. Payne, der Anfang der Woche nur etwa 4.700 Follower hatte, sah seinen Account förmlich explodieren. Bis zum Freitag kletterte die Zahl auf über 1,4 Millionen Fans. Inzwischen wurde sogar ein kleines Lied für den neuseeländischen Fußballer komponiert.

Payne völlig baff: „Ziemlich verrückte 48 Stunden“

Und der frischgebackene Social-Media-Star? Payne, der in seiner Heimat Neuseeland für Wellington Phoenix die Schuhe schnürt, ist von der Unterstützungswelle total beeindruckt. Er habe sich bereits gewundert, warum seine Kanäle plötzlich so einen Zulauf erfahren.

Auf Instagram wandte er sich an den Initiator: „Ich möchte mich zuerst ganz herzlich bei dir, Valen, bedanken. Es waren ziemlich verrückte 48 Stunden.“ Er fügte hinzu, dass er die Unterstützung sehr zu schätzen wisse: „Ich wollte auch nur zum Ausdruck bringen, dass ich sehr dankbar bin, mein Land zu vertreten, und ich schätze die ganze Liebe aus aller Welt sehr.“

Für Neuseeland markiert dies die dritte WM-Teilnahme. Bislang ist es den „All Whites“ nicht gelungen, auch nur ein einziges Spiel für sich zu entscheiden. In Gruppe G stehen für Payne und seine Mannschaftskollegen Duelle mit dem Iran, Ägypten und Belgien an. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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