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WM-Schock für BrasilienSuperstar fehlt zum WM-Start – auch Gruppenphase in Gefahr.

Neymar

Copyright: Silvia Izquierdo/AP/dpa

Neymar verpasst den WM-Auftakt mit Brasilien. (Archivbild)

WM-Schock für Brasilien: Superstar Neymar fällt verletzt aus.

Riesen-Schock für die Seleção! Brasilien startet ohne seinen größten Star in die WM. Neymar (34) fehlt im Auftaktspiel gegen Marokko. Sein Ausfall könnte sogar noch länger dauern.

„Er arbeitet hart, um so schnell wie möglich fit zu sein. Wir hoffen, dass er kommende Woche wieder voll ins Training einsteigen kann“, erklärte Coach Carlo Ancelotti im Vorfeld des WM-Auftakts gegen die Nordafrikaner (Sonntag, 0.00 Uhr/ZDF und MagentaTV). Neymar plagt sich weiter mit den Folgen einer Wadenverletzung und war sogar einen Tag vor dem Spiel nicht beim Training dabei. Der Stürmer des FC Santos musste bereits die beiden Testpartien gegen Panama sowie Ägypten verpassen.

Ancelotti begründet überraschende Nominierung

Seine Berufung ins WM-Aufgebot sorgte für eine riesige Überraschung, die in Brasilien aber Jubelstürme auslöste. Der Grund für die Verwunderung: Der Rekord-Torschütze der Nationalelf hat seit über zweieinhalb Jahren kein Spiel mehr für sein Land gemacht und kann momentan nicht an seine Glanzleistungen beim FC Barcelona und Paris Saint-Germain anknüpfen.

Ancelotti erklärte, er habe ihn nicht allein wegen seiner fußballerischen Extraklasse nominiert, sondern auch aufgrund seiner immensen Erfahrung. „Er kann ein gutes Beispiel für die jüngeren Spieler in unserem Kader sein.“

Auch die Mannschaftskollegen setzen auf den Routinier. Teamkamerad Vinícius Júnior bezeichnete Neymar als sein Idol. „Er inspiriert mich. Ich wünsche ihm schnelle Genesung und freue mich, wenn er endlich wieder auf dem Feld steht“, sagte er.

Gegner Marokko reagiert gelassen auf Neymar-Ausfall

Für den Gegner Marokko ändert sich durch den Ausfall, wie Trainer Mohamed Ouahbi (49) erklärte, nichts an der Herangehensweise. „Wir haben uns auf ein Match mit und ohne Neymar vorbereitet. Für uns ändert sich nichts“, teilte er mit.

Kapitän Achraf Hakimi bedauert es jedoch, dass ein Aufeinandertreffen mit seinem ehemaligen PSG-Kollegen ausbleibt. „Ich will gegen die besten Spieler antreten und Neymar gehört zu den Besten“, meinte der Champions-League-Sieger.

Nach dem Auftakt gegen Marokko stehen für die Seleção in der Gruppenphase die Partien gegen Haiti am 20. Juni sowie Schottland am 26. Juni an. Ob Neymar bis dahin wieder einsatzfähig ist, steht in den Sternen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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