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Kritik nach erstem ARD-SpielSchweinsteiger ärgert sich beim WM-Debüt: „Fragwürdig“

Bastian Schweinsteiger hat sich bei seinem ersten Spiel als ARD-Experte bei der WM 2026 kritisch über eine Neuerung beim Turnier geäußert.

Am zweiten Tag der WM 2026 ist auch das Erste ins Turnier eingestiegen: In der ARD führte das bewährte Duo aus Esther Sedlaczek (40) und Bastian Schweinsteiger (41) durch die Übertragung des Spiels zwischen Co-Gastgeber Kanada und Bosnien (1:1).

Anders als gewohnt standen Moderatorin und Experte für die Vor- und Nachberichte nicht unten auf dem Rasen, sondern in einem kleinen, improvisierten TV-Platz auf der Tribüne des Stadions in Toronto. Dort äußerte sich Schweinsteiger nach seinem Debüt-Auftritt bei der Weltmeisterschaft auch kritisch.

Schweinsteiger erklärt: „Das hat mich ein bisschen gestört“

Schon das Spiel an sich war kein Fußball-Fest gewesen, nur in einzelnen Aktionen hatten beide Mannschaften für ausgewählte Highlights gesorgt. Was Schweinsteiger zusätzlich störte: die beiden Trinkpausen, die Teil der von der Fifa neu eingeführten Matchprozedur ist.

Hintergedanke ist wenig überraschend ein für die TV-Sender finanziell hochattraktiver Slot, um Werbung während des Spiels auszustrahlen. Den bisherigen Partien taten die Unterbrechungen zur Mitte der beiden Halbzeiten allerdings nicht gerade gut.

„Das hat mich ein bisschen gestört, es sind ja nicht 40 Grad und Luftfeuchtigkeit bei 100. Und dann machen die da Pausen“, lästerte Schweini.

Der Weltmeister von 2014 schob dann nach: „Sie spritzen den Rasen, dadurch verändert es sich schon ein bisschen. Du musst dich als Spieler neu orientieren. Ich habe gemerkt, das Passspiel war nach diesen Pausen holprig. Ich finde die Idee nicht gut, dass man den Platz dann noch mal so sehr nass macht.“

Esther Sedlaczek und Bastian Schweinsteiger sprechen in der ARD.

Copyright: Screenshot ARD.

Bastian Schweinsteiger und Esther Sedlaczek hatten am Freitag (12. Juni 2026) beim WM-Debüt in der ARD nur einen kleinen Tribünenplatz zur Verfügung.

Tatsächlich waren, auch für die Spieler überraschend, zum Ende der Trinkpause in der zweiten Halbzeit die Wassersprenkler auf dem Rasen ausgefahren worden, und hatten das Geläuf noch einmal schneller gemacht. Für schnelles Kurzpassspiel grundsätzlich ein gutes Hilfsmittel, mitten im Spiel allerdings tatsächlich eine ungewohnte Veränderung.

Dem Hintergrund der Trinkpausen kann Schweinsteiger ebenfalls nichts abgewinnen. Er sprach sich für Unterbrechungen nur dann aus, wenn sie durch Extrembedingungen ratsam seien. „Wenn es hier 50 Grad hat und die Luftfeuchtigkeit hat, in Houston zum Beispiel, ist das schon okay. So heiß war es nicht, diese Regel ist schon ein bisschen fragwürdig.“

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