WM-Traum geplatzt: Schiri darf nicht in die USA einreisen
WM-Aus am FlughafenUSA verweigern Schiedsrichter aus Somalia die Einreise.

Copyright: Harry Langer/dpa
Ein für die WM vorgesehener Schiedsrichter aus Somalia durfte nicht in die USA einreisen.
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Ein WM-Traum ist geplatzt! Der für die Weltmeisterschaft nominierte Unparteiische Omar Artan aus Somalia darf nicht in die USA einreisen. Sein großer Traum endete jäh am Flughafen in Miami.
Die US-Grenzschutzbehörde CBP hat den Vorfall in einer Erklärung bestätigt. Ein Mann aus Somalia sei „ein Schiedsrichter für die FIFA-Weltmeisterschaft, aufgrund von Bedenken im Rahmen der Sicherheitsüberprüfung nicht Einreise berechtigt war, und ihm wurde die Einreise verweigert“. Artan, der einzige WM-Unparteiische aus Somalia, wollte am Samstag von Istanbul aus in die Vereinigten Staaten fliegen.
„Eine große Ehre, als erster Somali dabei zu sein“
Besonders tragisch: Nur kurz davor hatte Artan in einem Beitrag für Al Jazeera noch voller Euphorie über das Turnier gesprochen. „Es ist für mich eine große Ehre, als erster Somali dabei zu sein“, sagte er in dem Interview. „Ich hoffe, ich werde dort fantastisch sein.“
Die Enttäuschung muss riesig sein. Vom Weltfußballverband FIFA lag auf Nachfrage der dpa zu der Zurückweisung zunächst keine Reaktion vor. Die amerikanischen Behörden unterstrichen, dass jede Einreiseerlaubnis eine Einzelfallentscheidung sei.
Weiterer Fall sorgt für Aufsehen
Der Vorfall um Artan ist offenbar kein Einzelfall. Bereits vorher wurde bekannt, dass der irakische Stürmer Aymen Hussein bei seiner Ankunft in Chicago am vergangenen Freitag für mehrere Stunden von Grenzbeamten verhört wurde.
Im Gegensatz zu Artan erhielt Hussein am Ende die Erlaubnis zur Einreise. Einem Fotografen, der mit der irakischen Mannschaft unterwegs war, wurde der Zutritt jedoch verweigert. Als Grund wurden auch hier „Bedenken im Rahmen der Sicherheitsüberprüfung“ angegeben. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
