2

Spektakel und ChaosShakira-Show bei WM-Eröffnung, doch es hagelt Kritik an Orga

WM 2026 - Mexiko - Südafrika

Copyright: Jae C. Hong/AP/dpa

Die mexikanischen Fans feiern den Auftaktsieg.

WM-Auftakt: Shakira-Party, Mexiko-Sieg und viel Chaos

Ein Start nach Maß für die WM 2026! Mit-Ausrichter Mexiko sichert sich einen 2:0 (1:0) Sieg über Südafrika. Gleichzeitig sorgt Superstar Shakira bei der Auftaktzeremonie für eine elektrisierende Stimmung im Aztekenstadion. Aber die Eröffnung war nicht nur Glanz und Gloria – es gab auch deutliche Misstöne und viel Aufregung auf dem Spielfeld.

In Mexiko herrscht pure Euphorie! Die Medien des Landes bejubeln den erfolgreichen Start ihres Teams. Das Webportal „Mediotiempo“ frohlockt: „Die mexikanische Nationalmannschaft startete auf dem rechten Fuß in die Weltmeisterschaft 2026“. Die Atmosphäre im Stadion sei von einer „echten Party-Stimmung“ geprägt gewesen. Ähnlich sieht es die spanische „Marca“: „Mexiko lässt das Aztekenstadion mit einem guten Sieg zum Auftakt ihrer Weltmeisterschaft tanzen.“

Shakira als unbestrittener Show-Star

Doch die wahre Königin der Auftaktzeremonie war zweifellos Shakira. Mit dem offiziellen Turniersong „Dai Dai“ brachte die Künstlerin aus Kolumbien die Menge zum Kochen. Die mexikanische Publikation „El Universal“ ist hingerissen: „Die Show stahl die legendäre Shakira, die mit ihrer Performance (...) einmal mehr bewies, dass ihre Hüften nicht lügen“.

Die Begeisterung schwappt bis nach Italien über. Dort spricht der „Corriere dello Sport“ von einer „gigantischen Weltmeisterschaft“ und einem „Spektakel der Eröffnungsfeier der Weltmeisterschaft“.

Debakel für Südafrika: Zwei Rote Karten zum Start

Auf dem Spielfeld selbst sah die Sache jedoch ganz anders aus. Der WM-Beginn entwickelte sich für Südafrika zu einem Desaster. Die Mannschaft musste nicht nur zwei Platzverweise hinnehmen, sondern war auch sportlich chancenlos gegen Mexiko. „Die Bafana (...) unterliegt Mexiko in einem zerfahrenen WM-Auftaktspiel“, lautet die Analyse von „Times Live“ aus dem afrikanischen Land. Es schien, als seien die Akteure „von der großen Bühne und dem Anlass eingeschüchtert“ gewesen.

Eine treffende Zusammenfassung liefert die „Gazzetta dello Sport“ aus Italien: „Mexiko, Wolken und mehr Platzverweise als Tore.“ Die Partie bot zwar viel Unterhaltung, war aber gleichzeitig von großer Hektik geprägt.

Heftige Kritik aus England: FIFA im Kreuzfeuer

Allerdings gibt es abseits des schillernden Auftakts erhebliche Probleme. Insbesondere aus dem Vereinigten Königreich wird scharfe Kritik an der Organisation im Umfeld des Aztekenstadions laut. Der „Guardian“ listet auf: „chaotischem Verkehr, fehlender Beschilderung, fehlendem WLAN, allgemeiner Unordnung“.

Als eine potenzielle Ursache nennt das Blatt einen Entschluss von Gianni Infantino. Dieser habe – „als Erster in der Neuzeit“ – darauf verzichtet, ein lokales Komitee für die Organisation einzusetzen. Die „Daily Mail“ formuliert es noch drastischer und meint, das Fußballfest sei „vor dem Hintergrund von Chaos begonnen, das das Turnier zu gefährden droht“.

Die Bewertungen des WM-Auftakts könnten unterschiedlicher kaum sein. Wo die einen eine gigantische Feier erleben, erkennen andere gravierende Mängel. Die britische „BBC“ bringt die Situation auf den Punkt: „Die Weltmeisterschaft beginnt in Mexiko mit Shakira, begeisterten Fans und Protesten.“ (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

TV-Schalte im ZDF mit Amelie Stiefvatter bei der WM 2026.
ZDF-Team fassungslos
Reporterin enthüllt peinliche Methoden im WM-Stadion