DFB-Elf in den USA: Goretzka sieht DFB nicht als Favorit
„So ehrlich müssen wir sein“Goretzka über Deutschlands Favoriten-Rolle bei der WM in den USA

Copyright: Federico Gambarini/dpa
Die DFB-Elf landet auf dem Flughafen in Winston-Salem.
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Die WM-Mission ist gestartet! Die DFB-Elf ist in den USA angekommen und startet die Vorbereitung auf das Turnier. Statt großer Sprüche gibt es aber sofort eine knallharte Analyse von einem der Stars.
Die Ankunft in den USA ist geglückt! Nach einem Flug von etwa zwei Stunden aus Chicago landete die DFB-Auswahl zur Mittagszeit in Winston-Salem. Am Smith Reynolds Airport wurde die Maschine mit einem besonderen Willkommensgruß empfangen: Wasserfontänen der Flughafen-Feuerwehr.
Nun geht es direkt ins Mannschaftshotel. Bundestrainer Julian Nagelsmann und seine WM-Truppe beziehen ihr Domizil im „The Graylyn Estate“. Doch zum Entspannen ist kaum Zeit.
Erstes Training vor 3.000 Zuschauern
Schon am Abend des Ankunftstages (Ortszeit) ist das erste öffentliche Training geplant. Im dortigen Spry Stadium erwartet man 3.000 Zuschauer, die Joshua Kimmich und seinen Kollegen bei der Arbeit zusehen. Diese Einheit vor den Augen der Fans ist eine Anforderung der FIFA an alle 48 teilnehmenden Nationen.
Bis Samstag wird sich auf den WM-Start vorbereitet. Anschließend reist die Mannschaft weiter nach Houston. Dort wartet am Sonntag mit dem Außenseiter Curaçao der erste Gegner (Anpfiff: 19.00 Uhr/ARD).

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Auf dem Gelände der Wake Forest University trainiert die DFB-Elf.
Goretzka: „Gehören nicht zu den Top-Favoriten“
Direkt nach der Ankunft sorgt Leon Goretzka (31) für Aufsehen – mit einer bemerkenswert offenen Aussage. In einem Gespräch mit der FIFA äußerte sich der Profi aus München zu den Erwartungen nach dem enttäuschenden WM-Abschneiden 2018 und 2022. „Das möchte man natürlich geraderücken“, unterstrich er.
Er sieht die DFB-Auswahl jedoch nicht als einen der Top-Anwärter auf den Pokal. „Ich habe jetzt nicht das Gefühl, dass wir im Kreise der Top-Favoriten dazugehören. So ehrlich müssen wir sein“, meinte Goretzka. „Trotzdem gibt es natürlich zu Recht eine sehr hohe Erwartungshaltung an uns als Fußballnation.“
Zwar wäre er selbst „lieber Topfavorit“, gestand der Mittelfeldspieler. „Das kenne ich aus dem Verein gut. Und dann sind die Chancen am höchsten, dass man es auch zieht.“ Er bleibt aber auf dem Boden der Tatsachen: „Trotzdem wäre das einfach aufgrund der letzten Jahre nicht angebracht, sich da jetzt selber als Favorit auf den WM-Titel zu bezeichnen.“ (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
