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Hand vorm Mund? Droht RotFIFA plant für die WM 2026 eine Flut an neuen, irren Regeln

Trinkpause bei Iraks Fußball-Nationalteam

Copyright: Fernando Llano/AP/dpa

Trinkpausen, wie hier beim irakischen Team, werden bei der WM ein gewohntes Bild sein.

Hand vorm Mund? Bei der WM gibt's dafür sofort Rot!

WM-Hammer: Hand vorm Mund? Sofort Rot! Diese Regeln sind neu

Das wird die größte WM aller Zeiten! Nicht nur, weil 48 Mannschaften in Kanada, Mexiko und den USA antreten. Die FIFA packt auch einen ganzen Sack neuer Regeln aus. Es geht dem Zeitspiel an den Kragen, aber die Spiele werden länger. Und eine Geste könnte sofort zum Platzverweis führen. Das müssen Fans jetzt wissen:

Rote Karte für Mund-Verdecken

Das ist ein echter Hammer: Wer im Zoff mit einem Gegenspieler seinen Mund mit der Hand verdeckt, fliegt bei der WM vom Platz! Mit dieser krassen Regel will die FIFA fiesen Beleidigungen einen Riegel vorschieben. Denn durch diese Geste versuchen Spieler oft zu vertuschen, was sie wirklich sagen.

Es handle sich dabei um Situationen der Konfrontation, unterstrich Pierluigi Collina, Vorsitzender der FIFA-Schiedsrichterkommission. „Wenn sie es wissen – wenn es für alle eindeutig ist –, dann erwarten wir von den Spielern, dass sie so etwas nicht tun.“

Pierluigi Collina

Copyright: Peter Morrison/PA Wire/dpa

FIFA-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina freut sich über die Neuerungen. (Archivbild)

Auslöser für die Diskussion war ein Eklat in der Champions League. Gianluca Prestianni von Benfica Lissabon zog sich im Streit mit Real-Star Vinícius Júnior sein Trikot über den Mund. Zuerst gab es den Verdacht rassistischer Sprüche gegen Prestianni. Eine Sperre folgte schließlich wegen einer homophoben Bemerkung. Daraufhin machte sich FIFA-Präsident Gianni Infantino öffentlich für die neue Vorschrift stark.

Rot für Protest-Abgang vom Feld

Auch wer aus Protest gegen den Schiri einfach vom Rasen marschiert, kann die Rote Karte kassieren. Das trifft ebenso Funktionäre, die ihre Spieler dazu anstiften. Führt ein Team auf diese Weise einen Spielabbruch herbei, geht der Sieg automatisch an den Gegner. Der Grund für diese härtere Gangart: Senegals Mannschaft hatte sich beim Afrika-Cup-Finale im Protest gegen Marokko in die Kabine zurückgezogen.

Gelbe Karten werden früher gelöscht

Da nun 48 statt 32 Nationen teilnehmen, gibt es eine zusätzliche K.o.-Runde mit 32 Teams. Damit steigt das Risiko, nach der zweiten Verwarnung aussetzen zu müssen. Die FIFA lockert darum die alte Vorschrift: Die Verwarnungen werden nicht mehr erst nach dem Viertelfinale, sondern schon nach Abschluss der Gruppenphase annulliert.

Countdown bei Standards ausgeweitet

Um zu verhindern, dass Keeper den Ball zu lange festhalten und so Zeit schinden, gibt es seit letztem Jahr einen Countdown vom Schiri. Diese Regel wird jetzt erweitert: Auch für Einwürfe oder Abstöße darf der Unparteiische nun fünf Sekunden mit den Fingern abzählen. Wird das Spiel innerhalb dieser Frist nicht fortgesetzt, wechselt der Ballbesitz zur anderen Mannschaft.

Zehn-Sekunden-Regel für Auswechslungen

Bei einem Spielerwechsel ist jetzt Eile geboten: Innerhalb von zehn Sekunden nach dem Signal des Vierten Offiziellen muss der ausgewechselte Akteur vom Platz sein. Wer das nicht schafft, muss trotzdem runter. Sein Ersatzmann darf dann aber erst nach einer Wartezeit von wenigstens einer Minute bei der nächsten Unterbrechung ins Spiel. Auch diese Maßnahme soll das Zeitspiel bekämpfen. Ex-Schiri Collina erläutert, man wolle den Fußball von solchen Unsitten befreien.

Zwangspause nach Behandlung auf dem Platz

Wird ein Akteur auf dem Rasen wegen einer Blessur versorgt oder die Partie deshalb gestoppt, muss er das Spielfeld verlassen. Er hat dann eine Minute zu warten, ehe eine Rückkehr erlaubt ist. In der nordamerikanischen MLS gibt es schon eine obligatorische Pause von zwei Minuten. Superstar Lionel Messi aus Argentinien hatte sich darüber heftig beschwert, als er einmal machtlos draußen zusehen musste.

Mehr Macht für den Video-Assistenten

Der VAR erhält die Erlaubnis, drei zusätzliche Szenarien zu checken und bei Fehlentscheidungen des Referees einzugreifen:

- im Falle einer zweiten Verwarnung, die eine Gelb-Rote Karte für einen Akteur zur Folge hat. - bei einer Verwechslung von Spielern, die eine Rote oder Gelbe Karte für den unschuldigen Kicker bedeutet. - bei falsch gegebenen Eckbällen, falls die Überprüfung umgehend und ohne Aufschub stattfindet.

Videobeweis

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Bei der WM hat der Video-Assistent größere Befugnisse. (Archivbild)

Feste Trinkpausen für alle

Die Möglichkeit für Spieler, sich bei Hitze am Spielfeldrand abzukühlen, ist bekannt. Neu ist aber: Bei der WM wird es in jeder Partie zwei fixe Erfrischungspausen geben, egal wie das Wetter ist. Die Referees stoppen das Match für eine Dauer von drei Minuten um die 22. und 67. Minute. Laut FIFA soll das für Chancengleichheit in allen Partien sorgen. Kritische Stimmen sehen darin eine Gelegenheit für Fernsehsender, Werbespots zu platzieren. FIFA-Schiedsrichterchef Collina zufolge sollen die drei Minuten jeweils nachgespielt werden.

Neue Zeremonie vor dem Anpfiff

Eine weitere Neuerung gibt es vor Spielbeginn: Anders als bisher stehen nicht nur die Startformationen, sondern auch die Auswechselspieler auf dem Rasen. Sämtliche 26 Akteure eines Teams versammeln sich für die Hymnen am Mittelkreis. Laut FIFA-Informationen soll die Feierlichkeit im Laufe des Wettbewerbs noch durch „zusätzliche Elemente wie farbigen Rauch oder Pyrotechnik erweitert“ werden. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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