Er ist wieder da – doch die körperliche Verfassung von Victor Boniface wirft Fragen auf.
Werder reagiert auf Boniface-Plauze„Nicht in der Lage, Bundesliga zu spielen“

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Victor Boniface, hier als Ersatzspieler im Dezember, ist bei Werder Bremen zurück im Mannschaftstraining, schleppt aber einige Kilos zu viel mit sich rum.
In Bremen herrscht helle Aufregung! Victor Boniface (25) ist zurück, fast drei Monate nach seiner Knie-OP aufgrund eines Knorpelschadens. Am Dienstag betrat er nach seiner Reha-Phase in Leverkusen wieder den Rasen.
Die anfängliche Freude wich jedoch schnell dem Erstaunen: Der Angreifer präsentierte sich mit einer deutlichen Wölbung am Bauch, was bei Werder-Fans für Stirnrunzeln sorgte.
Dieses Problem ist kein Unbekanntes; das Thema Übergewicht verfolgt den Leih-Angreifer bereits seit seiner Ankunft im September. Doch nun hat er während seiner Zwangspause nochmal deutlich zulegt. Einem Bericht von „bild.de“ zufolge wiegt der Nigerianer mittlerweile eine hohe einstellige Kilogrammzahl zu viel.
Klub-Chef macht Boniface eine klare Ansage
Doch was sagt der Klub dazu? Peter Niemeyer (42), Werders Profi-Chef, sagte: „Wir wussten, in welcher Verfassung er sich befindet. Er muss jetzt an seinem Fitness-Zustand arbeiten und wir helfen ihm dabei. Da ist aber vor allem Victor in der Pflicht.“ Eine unmissverständliche Aufforderung an den Gewinner des Doubles von 2024, sein Gewicht zu reduzieren.
Es ist kein Geheimnis, dass Boniface eine Vorliebe für kalorienreiches Essen hat. Dieser Neigung ist er anscheinend auch während seiner Verletzungspause nachgegangen. Ermahnungen seitens Werder zu einer professionelleren Ernährung blieben bislang ohne dauerhaften Effekt.
Immerhin: Vom lädierten Knie gibt es gute Nachrichten. „Er hat die OP besser verkraftet als vorher prognostiziert. Sein Knie ist stabil, die Reha verlief gut“, erklärt Niemeyer.
Niemeyer schränkte jedoch ein: „Natürlich ist er aber aktuell körperlich noch nicht fit und nicht in der Lage, Bundesliga zu spielen.“ Trotzdem sei Boniface motiviert, der Mannschaft zu helfen, und man arbeite mit Hochdruck daran, ihn dorthin zu bringen.
Ein einsatzbereiter Boniface wäre für die Bremer von unschätzbarem Wert, zumal mit Keke Topp (Kreuzbandriss) ein anderer wichtiger Angreifer fehlt.
Doch die Zuversicht, dass der Nigerianer nach seiner unerwartet zügigen Rückkehr im Saisonfinale noch zum entscheidenden Faktor wird, hat intern durch seine körperliche Verfassung einen erheblichen Dämpfer erhalten. Trotz Plauze nahm er am Mittwoch aber immerhin wieder am Mannschaftstraining teil. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

