Rote Karte für Judenhass: Neue Aktion im deutschen Fußball.
Anstoß gegen AntisemitismusZentralrat der Juden startet neues Projekt rund ums Pokalfinale

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Warnt vor Antisemitismus im Fußball: Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. (Archivbild)
Rote Karte für Judenhass! Rund um das DFB-Pokalfinale in Berlin startet eine wichtige Aktion, die ein klares Zeichen im Fußball setzen will.
Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat die Kampagne „Anstoß gegen Antisemitismus im Fußball“ vorgestellt. Am Wochenende des Endspiels soll das Thema bundesweit in den Fokus rücken. Los geht's in der Hauptstadt, wo am Samstag hunderte digitale Werbeflächen Botschaften wie „Aus Liebe zum Spiel. Gegen Antisemitismus“ zeigen werden.
Kampf gegen Hass von der Kreisliga bis zur Bundesliga
Mit der Initiative will die Organisation vor allem die Strukturen bei Verbänden, in Vereinen sowie bei den Fans festigen, die sich dem Antisemitismus entgegenstellen. Es geht darum, nachhaltig zu wirken und den Engagierten den Rücken zu stärken.
Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, warnt eindringlich. Der zunehmende Judenhass sei eine wachsende Gefahr für das Miteinander im Fußball, „von der Kreisliga bis in den Spitzensport“. Das neue Projekt soll dem nun entschlossen entgegentreten.
Starke Partner wie der DFB sind mit an Bord
Erfolgreiche Beispiele aus der Praxis sollen mehr Sichtbarkeit erhalten und der Austausch soll intensiviert werden. Dafür hat der Zentralrat wichtige Partner gewinnen können, darunter den Deutschen Fußball-Bund (DFB).
Auch die Politik ist beteiligt: Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziell unterstützt. (dpa/red)
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