Nach Glasner-Abschied Ex-Bayern-Star mit Bundesliga-Comeback als Trainer

Neuer Inhalt (1)

Ex-Bayern-Star Mark van Bommel, hier als Trainer von PSV Eindhoven bei einer Pressekonferenz im Jahr 2019, übernimmt ab der kommenden Saison als Trainer des VfL Wolfsburg.

Wolfsburg – Schon frühzeitig war klar, dass Bundesligist VfL Wolfsburg im kommenden Jahr in der Champions League spielen würde. Nur eine Trainer-Entscheidung ließ angesichts der Hängepartie um Trainer Oliver Glasner (46) lange auf sich warten. Nach dessen Abgang hatte Sport-Boss Jörg Schmadtke (57) den Nachfolger schon parat: Ex-Bayern-Star Mark van Bommel (44).

  • VfL Wolfsburg: Nachfolger für Oliver Glasner gefunden
  • Mark Van Bommel wird Trainer des VfL Wolfsburg
  • Ex-VfL-Star Kevin Hofland: Rückkehr als Co-Trainer?

Trainer Oliver Glasner (46) hatte erst kürzlich als Nachfolger von Adi Hütter (51) bei Eintracht Frankfurt zugesagt, nun übernimmt bei den Niedersachsen laut „Bild” wohl ein niederländisches Trainergespann.

Van Bommel bringt womöglich einen alten Bekannten nach Wolfsburg mit: Kevin Hofland (41) war zwischen 2004 und 2007 der resolute Brecher in der Abwehr des VfL Wolfsburg, bestritt 76 Spiele für den Bundesligisten. Nun, 14 Jahre später, könnte der ehemalige Nationalspieler an der Seite seines einstigen Kollegen bei der „Elftal“ zum VfL zurückkehren.

Alles zum Thema VfL Wolfsburg
  • Kampf um die Geldtöpfe So viele Millionen winken dem FC in Europa
  • FC-Pressekonferenz Baumgart vor Mega-Chance gegen Wolfsburg: „Hätte niemand so erahnen können“
  • FC-Personal gegen Wölfe Baumgart grübelt über Luxus-Problem beim Euro-Matchball
  • „Wir sind stolz“ 1. FC Köln verpflichtet Rekord-Nationalspielerin
  • „Er hing sehr am FC“ Köln in großer Trauer: Klub-Legende Leo Wilden (†85) ist tot
  • „Werden uns in die Quere kommen“ Wolfsburg-Coach Kohfeldt verspricht heißes FC-Duell mit „Baumi“
  • FC kurz vor Euro-Quali Tabellen zeigen: Baumgart jetzt schon Trainer-Königsklasse
  • Alles spricht für Euro-Quali Bosse mit Fan-Appell: FC kann sich keinen Platzsturm leisten
  • FC in der Einzelkritik Viele Dreien, dreimal die Zwei: Die Kölner Noten gegen Wolfsburg
  • Platzsturm nach FC-Pleite Euro-Party dank Bayer-Hilfe: Köln spielt wieder international

Mark Van Bommel als Nachfolger von Oliver Glasner gehandelt

Van Bommel war schon seit Längerem von den niederländischen Zeitungen „Eindhovens Dagblad“ und „De Telegraaf“ als Favorit auf die Glasner-Nachfolge in Wolfsburg gehandelt worden. Der Ex-Profi, der bis Dezember 2019 bei PSV Eindhoven die Geschicke geleitet hatte, befand sich demnach schon vor der Glasner-Entscheidung in Verhandlungen mit den Wölfen. 

Mark_Van_Bommel

Mark van Bommel, hier bei einem Spiel im November 2019, war zuletzt Trainer bei der PSV Eindhoven.

Die wiederum spielen in der nächsten Saison in der Champions League ‒ auch dank Glasners Coaching. War der Abschied also sinnvoll? Nein, würde man objektiv denken, immerhin landete der VfL in der Abschluss-Tabelle der Bundesliga vor der Eintracht auf Rang vier. 

Oliver Glasner ließ Ausstiegsklausel ablaufen

Glasner hat die Frist zum Ziehen einer Ausstiegsklausel ablaufen lassen, Glasner musste folglich von Frankfurt aus seinem Vertrag gekauft werden, um den Werksklub zu verlassen.

VfL-Manager Schmadtke, hatte vor der Entscheidung des Österreichers zu der Thematik nicht mehr sagen wollen, als dass man „jegliche Herausforderungen, die sich uns stellen”, lösen werde.

Kevin Hofland preist Mark Van Bommel an

Nach der logischen Konsequenz einer Qualifikation für die Königsklasse, dem eindeutigen Festhalten am Trainer, klang das nicht. Und genau das rief Mark Van Bommel auf den Plan ‒ und mit ihm womöglich seinen A-Jugend-Kumpel Kevin Hofland.

Neuer Inhalt (1)

Kevin Hofland (r.), hier nach einem Pokal-Sieg gegen Alemannia Aachen im Februar 2007, war von 2004 bis 2007 einer der Anführer des VfL Wolfsburg.

Der schwärmt von seinem ehemaligen Teamkollegen aus Zeiten bei Fortuna Sittard als Anführer: „Als Trainer erwartet Mark von seinen Spielern vor allem eines ‒ Vollgas. Und zwar immer. Mark möchte, dass die Spieler mitdenken. Aber wenn es darum geht, Dinge zu entscheiden, dann macht er das. Er ist der Boss”. 

Diese Qualitäten darf der Niederländer zukünftig in der Bundesliga auch als Trainer beweisen.

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.