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Verhandlungen im Ausland Haaland-Vater macht BVB Druck: Abgang im Sommer?

Alf-Inge Haaland mit seinem Sohn

Vater und Sohn: BVB-Spieler Erling Haaland (rechts) unterhält sich mit seinem Vater Alf-Inge Haaland. Der ehemaliger Fußballer verhandelt jetzt offenbar für seinen Sohn.

Dortmund – Borussia Dortmund steht im vermeintlichen Endspiel um die Champions-League-Plätze gegen Eintracht Frankfurt unter Druck. Es geht auch um die Zukunft von Torjäger Erling Haaland (20). Ihren Osterurlaub verbrachten Alf-Inge Haaland (48) und Mino Raiola (53) in Barcelona, Madrid und London. Anstatt die Sonne oder einige Sehenswürdigkeiten zu genießen, standen für den Vater und den schillernden Berater von Borussia Dortmunds Sturmjuwel Erling Haaland rund um den 2. April allerdings Sondierungsgespräche mit europäischen Spitzenklubs auf dem Programm.

  • Erling Haaland überzeugt bei Borussia Dortmund mit zahlreichen Toren
  • Nun laufen Vertragsverhandlungen mit internationalen Top-Klubs
  • Der BVB steht unter Druck und will seinen Leistungsträger behalten

Mit einem Knall hat das Duo den Poker um die Dienste der BVB-Tormaschine eröffnet. Beim BVB zeigte man sich von der Europa-Tour der Haaland-Fraktion äußerlich unbeeindruckt. „Es spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, wenn die beiden Herren ein bisschen Sonne am Mittelmeer tanken wollen“, sagte Sportdirektor Michael Zorc (58) bei „Sport1“.

Wechselt Erling Haaland von Borussia Dortmund nach Spanien?

Er habe bereits Gespräche mit Raiola geführt, der Dortmunder Standpunkt sei überaus klar. „Ich bin in dieser Angelegenheit sehr, sehr entspannt, weil ich weiß, was wir wollen“, betonte Zorc. Der BVB will Haaland halten, die norwegische Tormaschine aber will unbedingt in der Champions League spielen.

Dieser Wunsch, diese Voraussetzung des 20-Jährigen ist in Dortmund allerdings derzeit in Gefahr. Der BVB liegt acht Spiele vor Saisonende auf dem enttäuschenden fünften Platz, vier Punkte hinter Eintracht Frankfurt und dem rettenden vierten Rang. Am Samstag, 3. April, (15.30 Uhr/Sky) steigt das direkte Duell, das richtungsweisende Spiel um die Königsklasse.

Erling Haaland setzt Borussia Dortmund durch Verhandlungen unter Druck

Durchaus zur Unzeit kamen daher die Reiseaktivitäten von Haaland senior und Raiola. Am Donnerstag trafen sich die Vertreter des heiß begehrten Spielers erst mit Barca-Präsident Joan Laporta (58). Dieser hatte den 20 Jahre alten Torjäger als Wunschspieler für den Sommer ausgerufen, um damit Weltstar Lionel Messi (33) ein Bleiben schmackhaft zu machen. Danach ging es direkt weiter zu den Funktionären von Real Madrid - bei den Königlichen steht Haalands guter Freund Martin Ödegaard (22) unter Vertrag.

Die Zeitung „Sport“ berichtete zuerst über die Ankunft des Duos in Katalonien und schrieb von einer „Bombazo“ (Bombe). Der TV-Sender Mega zeigte beide bei der Ankunft in Madrid in einem schwarzen SUV vorfahrend. Die Gesprächstermine mutierten augenscheinlich zu einer PR-Show.
Am Freitag ging die Reise laut der spanischen Tageszeitung „El Mundo Deportivo“ weiter, in London sollen Gespräche mit vier Topklubs aus der Premier League stattgefunden haben.

Mit 33 Toren in 31 Pflichtspielen in der laufenden Saison schoss sich Haaland weiter ins Rampenlicht, mit zehn Treffern führt er zudem unangefochten die Torschützenliste in der Königsklasse an.

Erling Haaland hat noch bis 2024 bei Borussia Dortmund Vertrag

Beim BVB steht Haaland noch bis 2024 unter Vertrag. Wie die Funke Mediengruppe berichtete, haben die Dortmunder für den Sommer ein Wechselverbot erteilt - Raiola soll dieses akzeptiert haben. Eine Ausstiegsklausel im Vertrag soll wohl erst 2022 greifen.

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Er trifft und trifft und trifft und trifft: Erling Haaland (hier am 9. März 2021) ist Dortmunds Torgarantie.

Doch ob der Berater auch die Füße stillhält, wenn der BVB die Champions League verpasst?
Nun steht erstmal das richtungsweisende Spiel gegen die Eintracht im Fokus. Die Dortmunder, die wieder auf Kapitän Marco Reus (31) und Linksverteidiger Raphael Guerreiro (27) setzen können, sind zum Siegen verdammt. „Wir denken nicht in Problemen, sondern in Lösungen“, gab sich Trainer Edin Terzic (38) vor dem Endspiel zuversichtlich. (sid)

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