Trainer-Beben auf der Insel! Der frühere Kölner Gerhard Struber wurde gefeuert.
Trainer-Beben in EnglandLegende ersetzt gefeuerten Ex-FC-Coach

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Gerhard Struber ist seinen Job in Bristol los.
Die Entscheidung ist gefallen: Bristol City beendet die Zusammenarbeit mit Coach Gerhard Struber (49) umgehend. Eine desaströse Bilanz von vier Pleiten aus den jüngsten fünf Begegnungen und der Fall auf Rang 16 der Championship zwangen die Verantwortlichen zum Handeln. Auch Co-Trainer Bernd Eibler muss seinen Posten räumen.
Für die Rettungsmission konnte eine wahre Trainer-Ikone gewonnen werden: Roy Hodgson (78) springt bis zum Ende der Spielzeit ein. Erst im Februar 2024 hatte der Brite sein Amt bei Crystal Palace niedergelegt.
„Leistungen entsprachen nicht den Erwartungen“
Doch das war nicht alles: Auch der Technische Direktor Brian Tinnion (58) wurde von seinen Pflichten bei den Profis freigestellt. Er soll sich in Zukunft um den Nachwuchs kümmern. Das berichtet „Transfermarkt“.
Der Klub begründete die Entlassung in einem Statement mit der sportlichen Misere: „Die jüngsten Leistungen des Vereins entsprachen nicht den Erwartungen.“ CEO Charlie Boss richtete zudem persönliche Worte an die Geschassten: „Ich möchte Gerhard und Bernd für ihren Einsatz in den vergangenen neun Monaten danken und wünsche ihnen alles Gute.“
Hodgsons Anstellung sei jedoch mehr als eine Übergangslösung für die restlichen sieben Partien. „In der verbleibenden Saison wird er uns dabei helfen, die Standards und Werte im Verein zu etablieren, die wir für unseren zukünftigen Erfolg benötigen“, führte Boss aus. Hodgson sei ein „äußerst erfahrener Trainer, der auf höchstem Niveau Erfolge gefeiert hat“.
Der neue Coach gab sich direkt kämpferisch. „Ich hatte sehr gute Gespräche mit dem Vorstand und freue mich sehr über die Möglichkeit, bis zum Saisonende mitzuwirken“, wird Hodgson zitiert. „Wir werden sofort loslegen.“ Seinen Einstand feiert er am Karfreitag (3. April) um 16.00 Uhr in der Fremde bei Charlton Athletic.
Bittere Pille für den entlassenen Struber – erst im November hatte er in einem Gespräch die ambitionierten Ziele des Vereins thematisiert. Er sprach von der „Sehnsucht nach dem Aufstieg“ in die Premier League, die in Englands größter Stadt ohne Erstliga-Vergangenheit enorm sei. Damals pries er den „super Spirit“ und die „wahnsinnige Energie“ der Mannschaft, verwies jedoch auch auf die Verletzungssorgen und die finanzielle Übermacht der Konkurrenz. (red)
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