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Südafrika düpiert SüdkoreaBafana Bafana zittert sich in die K.o.-Runde der WM

Zweikampf beim WM-Spiel zwischen Südafrika und Südkorea.

Copyright: Matias Delacroix/AP/dpa

Südafrika dribbelt sich an Südkorea vorbei ins Sechzehntelfinale der WM 2026.

Bei den vergangenen drei WM-Starts reichte es für Südafrika nie zum Einzug in die K.-o.-Spiele. Der Sieg gegen Südkorea bringt das Team ans ersehnte Ziel. Die Asiaten müssen zittern.

Südafrika hat bei seiner vierten WM-Teilnahme erstmals die K.o.-Runde erreicht. Der WM-Gastgeber von 2010 gewann sein letztes Vorrundenspiel gegen Südkorea mit 1:0 (0:0) und löste als Gruppenzweiter direkt das erträumte Ticket fürs Sechzehntelfinale.

Thapelo Maseko (63.) ließ „Bafana Bafana“ und seinen belgischen Coach Hugo Broos jubeln. Den „Taegeuk Warriors“ von Nationaltrainer Hong Myung-bog, denen ein Remis zum sicheren Weiterkommen gereicht hätte, wurde die anhaltende Offensivschwäche zum Verhängnis.

Südkorea verspielt Platz zwei gegen Südafrika

Auch die Einwechslung von Starspieler Heung-Min Son zur zweiten Halbzeit verpuffte. Südkorea wäre ein möglicher deutscher Gegner zum Auftakt der K.o.-Runde, muss aber um einen Platz unter den besten acht Gruppendritten zittern.

Südkorea begann äußerst schwungvoll und strukturiert. Den Traumstart verpasste Abwehrchef Kim Min-jae. Den Kopfball des Innenverteidigers von Bayern München klärte Aubrey Modiba nach einer Ecke auf der Linie (2.). Wenig später zielte der auffällige Lee Kang-in (8.) knapp daneben.

In das anfangs kontrollierte Spiel Südkoreas schlichen sich Fehler, die auch durch das zunehmend frühe Pressing Südafrikas provoziert wurden. Ein Konter brachte die Asiaten in Gefahr, Lee Ki-Hyuk blockte den Schuss von Maseko (19.). Oswin Appollis (20.) schoss aus der Distanz zu zentral.

Torhüter Kim Seung-gyu, der die Niederlage gegen Mexiko (0:1) mit einem groben Fehler mitverschuldet hatte, zeigte erneut Schwächen. Den Abschluss von Thalente Mbatha (30.) ließ Kim zentral vor die Füße von Evidence Makgopa abprallen. Der Angreifer zielte aus abseitsverdächtiger Position aber direkt in Kims Arme. Südkorea fand bis zur Pause offensiv kaum noch statt. Abwehrchef Kim schüttelte zur Pause unzufrieden den Kopf.

Südkorea reagierte auf die offensive Flaute unter anderem mit der Einwechslung von Starspieler Son. Der Einfluss des 33-Jährigen blieb aber überschaubar. Der WM-Halbfinalist von 2002 fand kaum spielerische Mittel gegen die kompakten Südafrikaner und war in der Rückwärtsbewegung weiter anfällig. Bei einem der seltenen Abschlüsse bekam Oh Hyeon-Gyu (61.) nicht genug Druck hinter den Ball.

Kurz darauf sorgte Maseko für kollektiven Jubel bei Südafrika. Auch die Einwechslung des Gladbacher Jens Castrop half Südkorea in der Schlussphase nicht weiter. (sid)

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