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Historischer WM-SiegSchottland feiert 1:0 gegen Haiti – erster Erfolg seit 36 Jahren

WM 2026 - Haiti - Schottland

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John McGinn brachte Schottland in Führung.

Kilt-Armee jubelt: Schottland holt WM-Sieg nach 36 Jahren

Ein Auftakt nach Maß! Zehntausende Anhänger peitschen Schottland zum geschichtsträchtigen Erfolg. Für Haiti endet der Abend dagegen in einer riesigen Enttäuschung.

Die „Bravehearts“ haben es gepackt! Mit der Power Tausender Fans im Kilt im Rücken holte Schottland einen mühsam errungenen 1:0-Erfolg zum Start der WM. Das ist der erste schottische Sieg bei einer Weltmeisterschaft seit unfassbaren 36 Jahren – die Hoffnung auf die K.o.-Runde lebt!

John McGinn

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Auf einem Boot haben sich schottische Fans auf das Match eingestimmt.

Da Brasilien und Marokko sich vorher mit einem 1:1-Unentschieden getrennt hatten, stehen die Schotten nun an der Spitze der Gruppe C. Unter den Blicken von Kult-Fan Rod Stewart war es John McGinn (28) vom Europa-League-Gewinner Aston Villa, der in der 28. Minute den entscheidenden Treffer des Spiels markierte.

Haiti mit Problemen – nicht nur auf dem Rasen

Für Haiti platzte hingegen der große Traum vom allerersten WM-Zähler in der Verbandshistorie. Der Karibikstaat, gezeichnet von Armut, Hunger und politischen Unruhen, muss weiter auf einen Triumph warten. Bei der einzigen WM-Teilnahme bisher im Jahr 1974 musste die Mannschaft drei Pleiten hinnehmen. Für Schottland war es die Rückkehr auf die größte Fußball-Weltbühne nach 28 Jahren.

In Boston herrschte eine Stimmung wie bei einem Heimspiel für die Schotten. Die Stadt wurde bereits in den Tagen davor von Zehntausenden Unterstützern der „Tartan Army“ in eine riesige Partyzone umgewandelt. Der Grund, warum nur eine Handvoll Haiti-Anhänger anwesend war, ist ernst: Es wird vermutet, dass dies auf die Einreiseverbote zurückzuführen ist, die der damalige US-Präsident Trump gegen die Nation erlassen hatte.

John McGinn

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Jubelt nach seinem Führungstreffer: Schottlands John McGinn.

Zusätzlichen Ärger gab es für die Karibik-Nation wegen des Trikots. Die FIFA untersagte das Jersey, da es eine Kampfszene abbildete. Das Shirt zeigte eine Zeichnung der finalen Schlacht im haitianischen Unabhängigkeitskrieg von 1803. Laut Ausrüster war es „einer Hommage an die Männer und Frauen, die jeden Tag für Haitis Zukunft kämpfen“.

Ausgeglichenes Match: Koblenzer Keeper nur Zuschauer

Auf dem Spielfeld zeigte sich der Underdog aber viel besser als gedacht. Die Haitianer ließen sich weder durch Scott McTominays Pfostentreffer (17.) noch durch das Gegentor aus der Ruhe bringen. „Les Grenadiers“ spielten sich wiederholt gefährlich in den schottischen Strafraum, agierten beim Abschluss jedoch zu unpräzise. Ein Unentschieden zur Halbzeit hätte dem Spielverlauf entsprochen. Torwart Josué Duverger vom deutschen Oberligisten FC Cosmos Koblenz kam übrigens nicht zum Einsatz.

WM 2026 - Haiti - Schottland

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Haitis Louicius Deedson (l) und der Schotte Andy Robertson im Duell.

Nach dem Seitenwechsel ging es als ausgeglichene Partie weiter. Die normalerweise sehr lauten schottischen Anhänger wurden mit jeder Minute stiller. Richtig laut wurde es nur noch einmal, als McGinn eine riesige Möglichkeit zum 2:0 liegen ließ (73.). Ansonsten machte Haiti Druck für den Ausgleichstreffer, doch es mangelte weiterhin an der nötigen Genauigkeit im Abschluss. Die größte Gelegenheit vergab Frantzdy Pierrot (85.), dessen Kopfball knapp am Pfosten vorbeiging. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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