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Schock um Laura FreigangWegen drei verpasster Doping-Tests droht ihr eine lange Sperre

Deutschland - Norwegen

Copyright: Rolf Vennenbernd/dpa

Wück zum Fall Freigang: «Werde ich mich nicht zu äußern.»

Doping-Beben um DFB-Star Freigang: Lange Sperre droht.

Ein Beben erschüttert den deutschen Frauenfußball! Nationalspielerin Laura Freigang wird ein Verstoß gegen Anti-Doping-Regeln vorgeworfen. Eine lange Sperre steht im Raum.

Die Nationale Anti-Doping Agentur (NADA) hat eine brisante Information veröffentlicht: Die 44-fache Nationalspielerin von Eintracht Frankfurt soll die Vorschriften zur Anwesenheit laut Anti-Doping-Gesetz missachtet haben. Die Sache liegt nun beim Deutschen Fußball-Bund (DFB), der das Disziplinarverfahren gegen die Fußballerin führen muss.

Konkret geht es darum: Laut NADA-Angaben soll die 28-jährige Freigang innerhalb von zwölf Monaten dreimal nicht für eine Kontrolle an dem Ort angetroffen worden sein, den sie gemeldet hatte. Wegen dieser drei versäumten Dopingtests droht der Angreiferin nun eine empfindliche Strafe.

Bundestrainer Wück: „Werde ich mich nicht zu äußern“

Der Deutsche Fußball-Bund und Bundestrainer Christian Wück hüllen sich in der heiklen Angelegenheit um Laura Freigang zunächst in Schweigen. „Werde ich mich nicht zu äußern“, war die knappe Antwort von Wück auf eine Nachfrage nach dem 2:0-Sieg gegen Norwegen, der die WM-Qualifikation bedeutete. Eine DFB-Sprecherin fügte hinzu: „Die Mitteilung der NADA ist eingegangen, mehr können wir dazu aktuell nicht sagen.“

Für den 52-jährigen Wück ist die Situation Neuland, wie er mit einer überraschenden Anekdote erklärte. „Ich habe den großen Vorteil, dass ich nie so gut war, dass ich bei der NADA eben diese Daten abgeben musste“, sagte der Ex-Profi. „Ich war U21-Nationalspieler, da gab es das damals noch nicht. Aber ich war nie Nationalspieler, ich musste das nie abgeben, von daher kann ich dazu gar nichts sagen.“

Zwei Jahre Sperre trotz negativer Proben?

Diese sogenannten „Strikes“ stellen einen Verstoß gegen die Meldepflicht dar. Laut NADA führt dies üblicherweise zu einer Sperre von zwei Jahren. Wichtig zu betonen: Freigang wird nicht des Dopings verdächtigt. Medienberichten zufolge sind alle ihre bisherigen Proben negativ ausgefallen.

Die NADA hat die Angelegenheit an den DFB übergeben. Sollte auch der Verband einen Regelbruch feststellen, wird der Fall vor dem Kontrollausschuss und dem Sportgericht verhandelt. Dort erhält Freigang die Möglichkeit, ihre Sicht der Dinge zu schildern und die Anschuldigungen prüfen zu lassen. Es besteht die Chance, dass ein solcher „Strike“ zurückgenommen wird. Im ungünstigsten Szenario erwartet sie für ihre Unachtsamkeit jedoch eine harte Strafe.

Bei den WM-Qualifikationspartien gegen Norwegen und der bevorstehenden Begegnung am Dienstag in Slowenien hatte Wück die Spielerin von Eintracht Frankfurt überraschenderweise nicht in den Kader berufen. Diese Entscheidung soll allerdings keinen Zusammenhang zu den potenziellen Regelverstößen haben. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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