WM-Deal mit den Saudis: Es geht um mehr als nur Geld.
WM-Deal trotz KritikSaudi-Arabien ist neuer Sponsor für die WM 2026 in Nordamerika

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Nächster Deal: Saudi-Arabiens König Mohammed bin Salman (l) und FIFA-Präsident Gianni Infantino. (Archivbild)
Das Engagement von Saudi-Arabien im globalen Fußball erreicht eine neue Stufe. Der staatliche Fonds des Königreichs (PIF) steigt als offizieller Partner bei der nächsten Weltmeisterschaft 2026 ein. Austragungsorte sind die USA, Kanada sowie Mexiko.
In einer Mitteilung vom Donnerstag erklärte der PIF, Kooperationen im Sport und speziell im Fußball seien ein entscheidendes Element für den „fortlaufenden Wandel Saudi-Arabiens“. Über die genaue Summe des Sponsorings herrscht jedoch Schweigen.
Saudis und FIFA: Die Allianz wird stärker
Durch diesen neuen Sponsoring-Vertrag festigt das Königreich unter der Führung von König Mohammed bin Salman seine Verbindung zur FIFA noch weiter. Das Land hatte sich bereits die Gastgeberrolle für die WM 2034 gesichert und trat auch bei der letzten Klub-Weltmeisterschaft als Geldgeber in Erscheinung.
Kein Geld mehr für Golf – alles auf die Fußball-Karte?
Dieser Schritt sorgt für Aufsehen. Schließlich gab der PIF erst vor Kurzem bekannt, dass die Finanzierung für die kontroverse LIV-Tour im Golf nach dieser Saison endet. In diese Liga sind in den letzten Jahren Milliarden geflossen. Dieser Entschluss hatte für Rätselraten über die zukünftige Ausrichtung des Staatsfonds im globalen Sport gesorgt.
Anscheinend bleibt Fußball ein zentraler Pfeiler in der saudischen Strategie, sich von der Abhängigkeit vom Öl zu lösen. Kritische Stimmen sehen die Sache aber eindeutig: Die Regierung in Riad verfolge mehr als nur ökonomische Interessen.
Der Vorwurf: Imagepolitur durch „Sportswashing“
Stattdessen wird dem Land vorgeworfen, durch das sogenannte „Sportswashing“ sein Ansehen verbessern zu wollen. Ungeachtet mancher Reformen wird Saudi-Arabien von Menschenrechtsgruppen nach wie vor scharf kritisiert. (dpa/red)
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