Polit-Zoff um WM-Camp! Iran antwortet mit einem Sieg.
Rauswurf aus den USANationalelf muss WM-Quartier von USA nach Mexiko verlegen

Copyright: Khalil Hamra/AP/dpa
Die Iraner feiern einen Testspielsieg in der WM-Vorbereitung.
Polit-Zoff um WM-Camp! Irans Team antwortet mit Sieg auf dem Rasen
Die Fußball-Nationalelf des Iran lässt sich vom ganzen Trubel nicht beirren. Ungeachtet der massiven Probleme bei der WM-Vorbereitung wurde ein Freundschaftsspiel gegen Gambia siegreich mit 3:1 (0:1) beendet.
In Antalya (Türkei) gelang den Iranern dabei eine beeindruckende Wende nach einem Rückstand zur Halbzeit. Omar Colley (42.) hatte die afrikanische Mannschaft kurz vor dem Pausenpfiff in Front gebracht. Doch dann kamen Aria Jussefi (46. Minute), Ramin Resai (58.) und Mehdi Taremi (67.) und drehten die Partie.
Polit-Beben: USA verweigern Iranern offenbar die Unterkunft
Dieser sportliche Erfolg kann aber kaum von dem Durcheinander ablenken, das hinter den Kulissen herrscht. Die kurzfristige Änderung des WM-Standorts entwickelte sich zu einem echten Eklat mit politischer Sprengkraft. Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum fand klare Worte: „Die Vereinigten Staaten nicht, dass die iranische Nationalmannschaft in den USA übernachtet.“ Eine krasse Ansage!
Auf Bitten des Weltfußballverbands FIFA zeigte sich Mexiko kooperativ und bot an, die iranische Auswahl aufzunehmen. Die Mannschaft wird jetzt also nicht wie ursprünglich vorgesehen in Tucson (US-Staat Arizona) wohnen, sondern findet in Tijuana, einer Stadt in Mexiko nahe der Grenze, ihre Unterkunft.
Offizielle Begründung des Verbandschefs klingt anders
Mehdi Tadsch, Präsident des iranischen Fußballverbandes, lieferte für die abrupte Verlegung jedoch eine andere offizielle Erklärung. Er verwies auf die geringere Distanz zu Los Angeles. Dort stehen für den Iran die ersten zwei Partien in der Gruppenphase gegen Neuseeland sowie Belgien an.
Die Fahrtzeit von Tijuana dorthin betrage lediglich rund eine Stunde. Laut dem Verbandspräsidenten seien damit auch Schwierigkeiten bezüglich der Visa und der Einreiseformalitäten größtenteils aus dem Weg geräumt.
Hintergrund der Spannungen: Zwischen dem Iran und den USA besteht seit Ende Februar ein militärischer Konflikt. Aus diesem Grund hatte die Einreise des iranischen Teams in die Vereinigten Staaten für erhebliche Debatten gesorgt. Vor kurzem kamen Repräsentanten des iranischen Verbands in Istanbul mit der FIFA zusammen, um über die grundsätzliche WM-Teilnahme zu beraten. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
