Ein ehemaliger Bundesliga-Spieler sieht sich nach einem Patzer rassistischen Attacken im Internet ausgesetzt.
Widerlicher Rassismus-EklatEx-Augsburger Danso nach Fehler auf Social Media attackiert

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Der frühere Bundesligaprofi Kevin Danso von Tottenham Hotspur wurde rassistisch beleidigt.
Was für eine widerliche Attacke! Der Premier-League-Klub Tottenham Hotspur brandmarkt die rassistischen Beschimpfungen gegen Kevin Danso, seinen Verteidiger aus Österreich. Der Ex-Profi aus Augsburg sah sich nach dem 2:2 vom Samstag gegen Brighton in sozialen Medien Anfeindungen ausgesetzt, da er am späten Ausgleichstreffer eine Mitschuld trug.
Der abstiegsgefährdete Verein stellte sich umgehend hinter seinen Profi. „Kevin hat unsere vollständige und bedingungslose Unterstützung – als Spieler und als Mensch“, heißt es in einer Mitteilung des Klubs, wie die dpa berichtet. „Niemand in diesem Club wird in einer solchen Situation allein gelassen.“
Spurs schalten nach Vorfall die Behörden ein
Die Spurs gaben außerdem bekannt, eine Anzeige bei der Polizei erstattet zu haben. Die Ermittlungen laufen bereits. „Wir haben abscheulichen, entmenschlichenden Rassismus gehört und gesehen“, ließ der Verein verlauten. „Ein Verhalten, das ohne Zweifel eine Straftat darstellt. Es wird nicht toleriert.“
Der Verein kündigte an, alles zu unternehmen, um die Verantwortlichen gemeinsam mit der Polizei zu ermitteln und auf harte Sanktionen für die Urheber zu pochen. Auch die Premier League stellte Konsequenzen in Aussicht, die von Stadionverboten bis zur strafrechtlichen Verfolgung reichen können.
„Kritik gehört zum Spiel, Rassismus nicht“
Durch den späten Ausgleich von Georginio Rutter in den Schlussminuten bleiben die Spurs weiterhin auf einem der Abstiegsränge. Das sei aber keine Rechtfertigung, stellt der Klub unmissverständlich klar: „Weder die Form noch die Tabellenposition können rassistischen Missbrauch jemals entschuldigen oder erklären. Kritik an Leistungen gehört zum Spiel. Rassismus nicht.“
Die bittere Pointe der Geschichte: Das gesamte Wochenende der Premier League lief unter dem Slogan „Kein Raum für Rassismus“. Der Verein bekräftigte: „Wer andere beleidigt, ist in unserem Spiel nicht willkommen und kein echter Fan.“ (red)
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