Kölner Top-Berater im „Doppelpass“ Bei Live-Schalte: Struth unfreiwillig abgewürgt

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Der Kölner Top-Berater Volker Struth war am Sonntag live im Sport1-„Doppelpass“ zugeschaltet. Doch die Verbindung nach Köln brach nach kurzer Zeit zusammen.

München/Köln – Schalke-Krise, Hertha-Beben, Transfer-Endspurt – dem „Doppelpass“ hat es an diesem Sonntag (31. Januar) wahrlich nicht an aktuellen Themen gemangelt. Auch ein Kölner war diesmal auf Sport1 mittendrin statt nur dabei – wenngleich „lediglich“ per Live-Schalte: Top-Berater Volker Struth (54), der zuletzt beispielsweise bei den Bayern wegen seines Klienten Dayot Upamecano (22) von RB Leipzig vorstellig geworden war.

  • Sport1-„Doppelpass“ am 31. Januar mit Kölner Top-Berater Volker Struth
  • Sportboss Jochen Schneider vom FC Schalke 04 spricht über die königsblaue Krise
  • Kölner Top-Berater Volker Struth wird von Verbindungs-Panne ausgebremst

Erstes Thema der Talkrunde aber zunächst: Herthas Transfer-Coup Sami Khedira (33). Der Weltmeister von 2014, zuletzt bei Juventus Turin außen vor, soll den kriselnden Hauptstadtklub als Leitwolf aus dem Tabellenkeller führen.

Schalke-Boss Jochen Schneider: „Da können wir nicht mithalten“

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Jochen Schneider (50) vom FC Schalke 04 kennt Khedira bestens: Beim VfB Stuttgart wickelte er als Sportdirektor im Sommer 2010 den Transfer des Mittelfeldspielers zu Real Madrid ab. Auch beim Tabellenschlusslicht Schalke hätte der Sportboss der Königsblauen Khedira gern gesehen, musste angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage allerdings zugeben: „Da können wir nicht mithalten. Das muss ich so ehrlich sagen.“

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Sportboss Jochen Schneider vom FC Schalke 04 sprach am Sonntag im „Doppelpass“ über die Krise bei den Königsblauen.

Die Hertha wiederum kann auf die Millionen des Investors Lars Windhorst (44) zählen – und schlug zu. Ex-Profi Stefan Effenberg (52) äußerte allerdings Zweifel am Transfer. Khediras Fitnesszustand sei ungewiss, zudem habe er kaum Spielpraxis. „Ich weiß nicht, ob er der Hertha helfen kann.“ Schneider wiederum entgegnete: „Er ist seit vergangenem Sommer verletzungsfrei, hat seitdem alle Trainingseinheiten mitgemacht. Und bei Juventus Turin trainieren sie schon auch auf einem ganz ordentlichen Niveau.“

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Ex-Profi Stefan Effenberg im Sport1-„Doppelpass“.

Natürlich war auch die anhaltende sportliche Krise der Gelsenkirchener ein hitzig diskutiertes Thema. Beim 1:1 tags zuvor bei Werder Bremen hatte der FC Schalke 04 erneut den ersehnten zweiten Saisonsieg verpasst, bleibt mit acht Zählern Tabellenschlusslicht. „Es spielt ein Stück weit auch die Angst mit. Der Rucksack ist gewaltig, den wir mit rumschleppen“, zeichnete Schneider ein verheerendes Bild. Der Sportboss betonte jedoch: „Wir werden uns nicht aufgeben.“ Der S04-Boss erklärte zudem: „Natürlich bin ich in der Verantwortung, das ist doch klar.“ Schneider deutete erneut an, dass im „Worst Case“, also dem Abstieg, auch seine Zeit bei den Schalkern zu Ende sein wird.

Volker Struth: Verbindungs-Panne bei Schalte in den „Doppelpass“

Anschließend wurde Struth aus Köln zugeschaltet. Auch der Berater bekommt die Schalker Krise hautnah mit – zu seinen Klienten gehören unter anderem die S04-Profis Mark Uth (29) und Suat Serdar (23). „Das geht den Spielern schon nahe“, erklärte Struth.

Doch viel weiter sollte er nicht kommen. Denn plötzlich geriet das Bild ins Stocken, die Übertragung brach zusammen. Moderator Thomas Helmer (55) kündigte sofort eine Werbepause an, sagte noch: „Wir schauen, dass wir die Verbindung schnell wieder aufbauen.“ Wenige Minuten später ging es wieder ins Studio, diesmal probierte es der Sender telefonisch bei Struth. „Volker, hörst du uns jetzt?“, fragte Helmer. Doch die Leitung blieb erneut stumm. Ratlosigkeit machte sich langsam breit.

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Eine Verbindungspanne hat den Kölner Top-Berater am Sonntag im Sport1-„Doppelpass“ zwischenzeitlich ausgebremst.

Kurz darauf der dritte Versuch: Und diesmal klappte es dann endlich. „Ich höre euch die ganze Zeit“, bemerkte Struth noch trocken.

Volker Struth: FC Bayern mit Interesse an Leipzig-Star Dayot Upamecano

Anschließend äußerte sich der Kölner dann – ohne Übertragungsprobleme – zu den Wechsel-Gerüchten um Leipzig-Innenverteidiger Upamecano. Unter anderem hatten tags zuvor sowohl FCB-Sportboss Hasan Salihamidzic (44) als auch Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff (45) ein konkretes Interesse des FC Bayern am Franzosen bestätigt. Auch Struth erklärte nun: „Ein Spieler mit einer festen Ausstiegsklausel. Die Fakten liegen auf dem Tisch. Insofern ist nicht verwunderlich, dass sich die Bayern mit dem Spieler beschäftigen.“ Struth bestätigte auch, dass Upamecano „den nächsten Schritt machen“ wolle. „Entschieden ist aber noch nichts.“ Die Klausel soll auf 42,5 Millionen Euro festgeschrieben sein.

Der Berater enthüllte außerdem: „Es kommen zwei Ligen in Betracht. Einerseits die Bundesliga, und da Bayern München. Und die englische Liga. Konkret zwei Top-Klubs aus England.“ Dabei soll es sich um den FC Liverpool und Manchester United handeln.

Zum Ende des Gesprächs gab es noch ein kleines Lob von Schneider für den Kölner Struth: „Volker ist am Verhandlungstisch echt ein harter Knochen. Aber beim Thema Gehaltsverzicht war er als einer der Ersten dabei.“

Hitzige Debatte um Tattoo-Affäre und Embolo-Aktion

Als es dann noch um die jüngsten Verfehlungen einiger Bundesliga-Stars – unter anderem hatten Corentin Tolisso (26, FC Bayern München) und Matheus Cunha (21, Hertha BSC) mit Tattoo-Terminen gegen die DFL-Hygiene-Vorschriften verstoßen – ging, wurde es noch einmal hitzig.

So meinte Journalist Alfred Draxler (68): „Die Spieler gefährden damit die gesamte Bundesliga!“ Effenberg entgegnete genervt: „Das sind doch junge Kerle. Und ihr wollt die immer ans Kreuz nageln!“ Im intensiven Wortgefecht wurde schließlich auch die Vorbildfunktion der hochbezahlten Profi-Kicker angemahnt. Effenberg jedoch merkte an: „Es gibt einen Unterschied zwischen einem Bundesliga-Spieler, der 18 ist, und einem, der 36 ist. Die jungen Spieler müssen auch erst einmal lernen.“ (kos)

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