Nagelsmanns Hammer-Ansage: Für diese DFB-Stars wird die Luft jetzt dünn
„Jeder Spieler weiß exakt“Nagelsmann spricht Klartext über Sané, Goretzka und Nmecha

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Leroy Sané, hier beim Training vor dem Spiel gegen Ghana, muss iiefern.
Vor der WM-Generalprobe gegen Ghana hat Bundestrainer Julian Nagelsmann deutliche Worte an seine Spieler gerichtet. Der finale Kader für die Weltmeisterschaft in Amerika wird zwar erst am 12. Mai bekannt gegeben, aber die Aufgabenverteilung für das Turnier wurde mit den Akteuren bereits jetzt erörtert.
„Jeder Spieler weiß exakt, woran er ist, ob der WM-Platz sicher ist oder nicht so sicher ist“, teilte Nagelsmann mit, wie die dpa berichtet. Er machte klar, dass er sich an seine Zusagen halten wird, um seine eigene Glaubwürdigkeit zu wahren. Der Druck auf einige Nationalspieler steigt damit erheblich.
Der Fall Sané: Die Zeit der Ausreden ist vorbei
Auf der rechten Außenbahn gilt Leroy Sané (30) eigentlich als gesetzt. Seine Leistung beim 4:3-Erfolg in der Schweiz war dem Bundestrainer aber zu wenig. Als Messlatte gilt für Nagelsmann stets die Partie gegen die Slowakei. Bei jenem 6:0 im Rahmen der WM-Qualifikation konnte der Profi von Galatasaray doppelt treffen.
„Leroy weiß, was gefordert ist. Und er muss das zeigen“, so die unmissverständliche Ansage des Trainers. Zwar seien seine Fähigkeiten im Eins-gegen-eins unbestritten, doch der Bayern-Youngster Lennart Karl sitzt ihm im Nacken und könnte ihm den Platz noch streitig machen.
Der Fall Goretzka: Vom Verstoßenen zum Hoffnungsträger?
Die vielleicht größte Wende gibt es bei Leon Goretzka (31). Für die Heim-EM 2024 hatte Nagelsmann den Bayern-Star noch aussortiert, für die WM in Amerika ist er nun fest eingeplant. Ein Widerspruch? Der Bundestrainer verneint das. „2024 konnte Leon mit deutlich weniger Spielzeit rechnen als jetzt“, erläuterte Nagelsmann und verwies auf Toni Kroos und Ilkay Gündogan, welche zu dieser Zeit im Mittelfeld das Sagen hatten.
Damals sei die Rolle des Ersatzspielers für Goretzka „nicht als ideal angesehen“ worden. Inzwischen habe er aber eine Perspektive auf mehr Einsatzminuten und habe auch bei Bayern München gelernt, seine Position zu akzeptieren. Eine Garantie gibt es aber nicht, denn Nagelsmann stellte klar, sein jetziger Status bedeute nicht, „dass er bei der WM garantiert Stammspieler sein wird“.
Der Fall Nmecha: Ein Wettlauf gegen die Zeit
Große Sorgenfalten bereitet Felix Nmecha (25) von Borussia Dortmund. In den Überlegungen von Nagelsmann war er eine Schlüsselfigur, doch dann stoppte ihn eine Verletzung am Außenband des Knies. Jetzt ist völlig offen, ob der Mittelfeldspieler es rechtzeitig zur WM schafft.
„Es besteht zweifelsfrei die Gefahr, dass er die WM nicht spielen kann. Es wäre schon ein extremer Verlust für uns“, äußerte sich ein besorgter Nagelsmann. Obwohl alle Beteiligten zuversichtlich seien, müsse man auf alle Eventualitäten vorbereitet sein. (red)
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