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Nach schwieriger SaisonHSV-Stürmer vor Wechsel zu Zweitliga-Klub

HSV-Profi Robert Glatzel (r.) kommt mit seinen Teamkollegen zum Training.

Copyright: IMAGO/HMB-Media

HSV-Profi Robert Glatzel (r.) kommt mit seinen Teamkollegen zum Training.

Der Hamburger SV verliert offenbar seinen nächsten Offensivspieler. Robert Glatzel wird den Klub offenbar Richtung 2. Bundesliga verlassen. 

Für die Anhänger des Hamburger SV war es fünf Jahre lang ein vertrautes Ritual, die Tore von Robert Glatzel (32) zu feiern. Diese Zeit geht nun aber zu Ende. Nach 150 Pflichtspielen mit beeindruckenden 84 Treffern ist jetzt offenbar Feierabend – der zentrale Angreifer verlässt den Klub und heuert wohl beim Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg an.

Laut „Bild“-Informationen ist sich Glatzel mit den Verantwortlichen in Wolfsburg bereits über einen Zweijahresvertrag einig. Das Ringen um die Ablöse geht nun in die entscheidende Runde. Die finanzielle Obergrenze des VfL soll dem Vernehmen nach bei circa 1,5 Millionen Euro liegen.

Robert Glatzel schließt sich wohl dem VfL Wolfsburg an

Für den Hamburger SV ist dieser Wechsel auch eine spürbare finanzielle Erleichterung: Das Spitzengehalt des Torjägers von ungefähr 1,8 Millionen Euro pro Jahr wird frei und schafft Mittel für neue Angreifer. 

Glatzels Weggang hinterlässt ein großes Vakuum im Angriff der Hamburger. Ransford Königsdörffer (24) hat den Klub bereits in Richtung Mainz verlassen und auch Leihstürmer Damion Downs (21) wurde nach einer enttäuschenden Zeit in Hamburg (null Treffer in zwölf Partien) wieder zu seinem Stammklub Southampton zurückbeordert.

Derzeit verfügt der Kader mit Yussuf Poulsen (31) und Nachwuchshoffnung Otto Stange (19) nur noch über zwei nominelle Spitzen. Stange ist obendrein Ende Juni für die deutsche U19 bei der EM in Wales gefordert. Die Bosse sind zum Handeln gezwungen und beabsichtigen, zwei bis drei neue Stürmer zu verpflichten.

Glatzel, der 2021 für eine Ablöse von einer Million Euro von Cardiff City in die Hansestadt gewechselt war, füllte nach dem Bundesliga-Aufstieg nur noch eine Reservistenrolle aus.

In der zurückliegenden Saison sammelte er 19 Einsätze mit 609 Spielminuten, markierte drei Treffer und bereitete zwei Tore vor.

Erst gegen Ende der Spielzeit zählte er wieder beständig zur ersten Elf. Sein verwandelter Foulelfmeter zum 1:1 gegen Hoffenheim am 25. April 2026 (Endstand 1:2) wird somit als sein allerletztes Tor im HSV-Dress in die Annalen eingehen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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