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Sackgasse im KlubEinstiges FC-Juwel strebt Wechsel in 2. Liga an

Justin Diehl im Gespräch mit Faride Alidou.

Copyright: IMAGO/RHR-Foto

Justin Diehl und Faride Alidou standen in der Saison 2023/24 gemeinsam für den 1. FC Köln auf dem Platz.

Justin Diehl galt einst als Top-Talent beim 1. FC Köln. Sein Wechsel nach Stuttgart schlug damals hohe Wellen. Zwei Jahre später steckt der Angreifer in der Sackgasse und sucht nach einem Ausweg. 

Der Aufschrei in Köln war riesig, als der FC sein vermeintliches Top-Talent Justin Diehl im Sommer 2024 ablösefrei von der Leine lassen musste. Statt die Früchte der gesamten Ausbildung zu ernten, entschied sich der Torjäger damals für einen Wechsel zum VfB Stuttgart.

Die Sorgen vor einem zweiten „Fall Wirtz“ im Umfeld waren groß. Denn Diehl galt damals in der Jugend als Ausnahmestürmer mit besonderen Fähigkeiten. Die Experten waren sich einig, dass er es ganz nach oben schaffen würde.

Justin Diehl: Neuer Berater sondiert den Markt

Doch zwei Jahre später sind viele Erwartungen nicht eingetroffen. Diehl stand seit seinem Wechsel ins Schwabenland erst magere 156 Minuten für die Profimannschaft auf dem Platz. Sein festes Zuhause ist die Reservemannschaft, die in der 3. Liga unterwegs ist. Dort kam er zuletzt regelmäßig zum Einsatz (21 Spiele, drei Tore und vier Vorlagen), wurde aber auch immer wieder von Verletzungen aus der Bahn geworfen.

Ein Thema, das sich wie ein roter Faden durch seine junge Karriere zieht. Der Körper reagiert immer wieder auf die Belastungen auf Profi-Niveau, vor allem die Muskulatur streikt in aller Regelmäßigkeit.

Die Verletzungsanfälligkeit führt dazu, dass die Karriere vorerst ins Stocken geraten ist. Denn beim VfB ist die Tür bei den Profis erstmal zu, Diehl spielt in den Planungen für die kommende Saison keine Rolle. Daher sondiert der Stürmer für kommende Saison den Markt.

Dafür hat er kürzlich seine Berater-Agentur gewechselt, lässt sich nun von „B360 Sports“ vertreten. Angestrebt ist eine Leihe in die 2. Liga, um Spielpraxis auf höherem Niveau zu sammeln und sich wieder für die VfB-Profis zu empfehlen.

Konkrete Interessenten gibt es nach EXPRESS.de-Informationen noch keine, mögliche Spuren nach Hannover oder Magdeburg sind demnach nicht heiß. Die Diehl-Seite ist aber optimistisch, dass sich diesen Sommer noch Optionen ergeben werden.

Knackpunkt in den Verhandlungen könnte Diehls Gehalt sein. Der VfB stattete das Kölner Juwel damals mit einem üppigen Vertrag aus, um ihn von seinem Heimatklub loszueisen. Gut möglich, dass Stuttgart Teile des Gehalts übernehmen muss, um seinem Youngster die dringend benötigte Spielzeit zu verschaffen. Beim VfB hat Diehl noch einen Vertrag bis 2029.

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